Blog von Tina, Sexarbeiterin aus Hamburg

Kategorie: Service (Seite 6 von 7)

Reaktionsfetischistin

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


„Worauf stehst du ganz besonders?“, werde ich öfter mal gefragt. Häufig komme ich bei dieser Frage ins Stottern. Generell habe ich einen breiten Horizont, es gibt sehr viele Sachen, die ich geil finde, wenn die Situation passt.

Das, was mich beim Paysex am meisten anmacht, lässt sich nicht inszenieren: Ich stehe darauf, die Reaktion meines Kunden zu sehen. Ich möchte sehen, wie ich jemanden richtig geil mache. Wie ich das erreiche, ist dann eher nebensächlich.

Es gibt Kunden, die einfach total auf meinen Körper stehen. Die mich anstarren, wenn ich mich ausziehe und nackt vor ihnen stehe. Die meine Tattoos bewundern oder auf meine Figur stehen.

Und es gibt natürlich Vorlieben und Fetische. Einen tollen Blowjob, geschickte Fingespiele, ausgefallene Stellungen. Das Gefühl zu beherrschen oder beherrscht zu werden, zu führen oder geführt zu werden. Triggerpunkte, die besonders geil machen (und die an jedem Körper anders sind).

Mein Fetisch ist die Reaktion meines Kunden: Geilheit, die ich in seinem Gesicht sehen und in seinem Stöhnen hören kann. Wenn ich diese Reaktion bekomme, macht mich das an – völlig unabhängig davon, was rein technisch sonst passiert.

Materialschlacht

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Hier bei uns im Appartement herrschte in den letzten Wochen ein Wind von Veränderung und Neuanfang. Ich habe eine Kollegin, die sehr bemüht ist, immer aus allem das Beste und das möglichst perfekt zu machen. Generell gehe ich da mit – wenn nicht unsere Ansätze völlig verschieden wären…

Letzte Woche z.B. haben wir neue Möbel für ins Studio bekommen. Der eigentliche Ansatz war, dafür einen Großteil der alten Möbel auszusortieren und sich auf einige Highlights zu konzentrieren. Jetzt haben wir doch möglichst viel behalten… und mir ist das zu unübersichtlich, ich finde mich kaum noch zurecht und verliere den Spaß an der Sache.

Jetzt war und bin ich ja eh nicht diejenige, die gerne oder oft im Studio spielt. Aber wenn ich mit jemandem spiele – egal ob im Studio oder in meinem Zimmer – möchte ich mich auf mein Gegenüber und auf das Spiel konzentrieren. Ich mag es simpel, der Kontakt ist mir wichtiger als die Technik.

Im Oktober werde ich wahrscheinlich mein Zimmer renovieren und auch teilweise neu einrichten. Auch da: simpel. Klare Linien und viel Platz für Kreativität. Natürlich habe ich auch Spielzeug, aber ich beschränke mich da lieber auf ein paar Lieblingsteile, statt mich durch eine ganze Kiste zu arbeiten.

So wie auch beim Spiel: Gib mir ein paar Stichpunkte, Ideen, was Du geil findest, und lass mich das entwickeln und uns zusammen herausfinden, was Dich kickt und wo uns das hinführt.

Morgen habe ich einen Termin, bei dem genau das wunderbar funktionieren wird. Ich freue mich schon darauf!

Spanking/ Flaggelation (passiv)

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Letzte Woche hatte ich mal wieder das Vergnügen, meinen Masochismus ausleben zu können. Das passiert leider nicht so häufig, und wenn dann eher in meinem Privatleben. Aber auch beruflich freue ich mich auf Männer, die Lust aus dieser Art von Spiel ziehen können und das nötige Einfühlungsvermögen besitzen.

Flaggelation (Kurzform Flag) bezeichnet Schläge mit der Hand, meist auf den Po. Spanking sind alle anderen Arten von Schlägen, also mit Paddel, Gerte, Rohrstock etc.

Mein Gast letzte Woche hatte mich schon einmal auf diese Art bespielt, und ich habe mich gefreut ihn wiederzusehen. Zuerst hat er mich übers Knie gelegt und meinen Po mit der Hand bearbeitet, bis er warm und schon leicht rot war.

Dieses Spiel mit dem Schmerz setzt in meinem Körper jede Menge Endorphine frei und versetzt mich in ein regelrechtes High. Ja, ich kann den Schmerz wirklich genießen – vorausgesetzt, der Aktive kann mich richtig lesen und seine Schläge danach dosieren.

Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich sich die verschiedenen Geräte auf dem Körper anfühlen: Das Paddel gibt einen stumpfen Schmerz, die Gerte zieht, und Rohrstöcke geben ein gemeines Beißen. Und dann gibt es noch exotischere Schlaginstrumente, die ich meist zu Anfang gar nicht einschätzen kann…

In meinem Zimmer habe ich mittlerweile eine gespolsterte Bank, auf der ich knie und mich dem Spiel hingebe. Manchmal kann ich mich einfach treiben lassen und genießen und manchmal werde ich vor Herausforderungen gestellt, z.B. die Schläge mitzuzählen und mich damit auch darauf einzustellen, sie „auszuhalten“.

Irgendwann hatte ich natürlich einen Grenze erreicht, und dass war dann der Punkt, an dem wir den Abend mit schönem Sex abgeschlossen haben. Danach bin ich wie auf Wolken nach Hause geschwebt… allerdings mit der S-Bahn statt mit dem Fahrrad, den mein Po brannte ganz schön, und am nächsten Tag hatten ich einen ordentlich blauen Fleck.

Latex

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Gestern habe ich von einer Kollegin, die bei sich aussortiert hat, meine erste Latex-Kleidung geschenkt bekommen. Ich habe schon länger mal damit geliebäugelt, aber irgendwie hat es sich nicht ergeben. Jetzt habe ich einen echt heißen Rock und einen BH und ein schwarzes Kleid mit langen Ärmeln.

Was mich am meisten erstaunt: Es sieht nicht nur heiß aus (das hatte ich ja erwartet), sondern es fühlt sich auch echt geil an! Plötzlich kann ich alle Menschen mit einem Latex-Fetisch verstehen. Dieses Gefühl, Latex anzuziehen: Erst ist es kalt auf der Haut, auch etwas schwierig beim Anziehen. Aber wenn es dann sitzt und langsam warm wird, schmiegt es sich mehr und mehr an die Haut an, umschmeichelt jede Bewegung…

Das Kleid mit langen Ärmeln ist toll, aber leider sehr kompliziert beim Anziehen – eher was für Partys. Für das erotische Spiel werde ich mir jetzt ein Kleid ohne Ärmel kaufen – Aussehen und Gefühl so genauso geil, aber deutlich leichter an- und auszuziehen.

Lingam-Massage

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„Lingam“ ist das Sanskrit-Wort für das männliche Geschlecht, und eine Lingam-Massage ist demnach eine Massage des männlichen Intim-Bereichs, wie sie in der Tantra-Massage und auch im Tao durchgeführt wird.

Ein Handjob also? Nein, bei weitem mehr. Anders als beim Handjob geht es bei der Lingam-Massage nicht um einen möglichst schnellen Orgasmus, sondern um ein Spiel mit Empfindungen und Lust.

Während der Massage bin ich in der Lage, die Empfindungen meines Gegenübers sehr genau zu lesen und nicht nur die Griffe, die ich benutze, sondern auch Intensität und Tempo in Abhängigkeit davon zu variieren. Apropos Griffe: Davon gibt es eine ganze Menge, sehr viel mehr als ein einfaches rauf und runter mit einer oder beiden Händen!

Intim-Bereich meint nicht nur den Lingam selbst, sondern auch Hoden, Beckenboden, Perineum – und wenn sich jemand darauf einlassen kann, kann man auch Analbereich und Prostata einbeziehen.

Klar gehört ein Höhepunkt irgendwann dazu, aber bis dahin ist es ein langer Weg. Die Lust steigert sich langsam, klingt wieder etwas ab, steigt wieder, stagniert, brodelt, pulsiert – bis es fast nicht mehr auszuhalten ist.

Nebenwirkung NS

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Wenn ich in der Vergangenheit Anfragen nach NS bekommen habe, habe ich die meist abgelehnt. Nicht, weil ich die Technik ekelhaft fand, sondern weil ich einfach zu wenig getrunken habe, so dass NS für mich echt Stress war.

Im Januar habe ich mit Bikram-Yoga angefangen, 3-4 Mal die Woche. Das Besondere an Bikram-Yoga ist, dass es bei 39 Grad Raumtemperatur und 40 Prozent Luftfeuchtigkeit praktiziert wird, man schwitzt also sehr stark. In den ersten zwei Wochen hatte ich immer wieder Probleme mit Dehydration, aber seitdem habe ich mir das Trinken angewöhnt. Besonders wenn ich tagsüber im Appartement bin, habe ich eigentlich immer ein Glas Wasser in der Hand.

Seitdem habe ich schon einige echt geile NS-Erlebnisse gehabt. Ich lege dann ein Lack-Laken aufs Bett oder auf den Boden, ein normales Laken darüber, und dann dusche ich denjenigen unter mir schön ausgiebig mit meinem Natursekt. Erst langsam, nur ein wenig, dann einen Moment Pause, und dann immer mehr laufen lassen, bis alles nass ist.

Letztens habe ich auch mal ausprobiert, es laufen zu lassen, während ich geritten bin und ein Schwanz tief in meiner Muschi steckte. Es dauerte einen Moment, bis ich mich genug entspannen konnte, aber dann war es ein echt geiles Gefühl, den harten Schwanz tief in mir zu spüren und gleichzeitig den Kitzel, wenn mein Sekt aus mir läuft.

Jetzt habe ich eine Art aufblasbare Wanne gekauft, die absolut dicht ist, für noch mehr Spaß an feuchten Spielen. Gerne würde ich auch mal gegenseitig NS machen, sich richtig schön gegenseitig einsauen…

Die Service-Liste

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In den letzten Wochen hatte ich einige Male den Eindruck, dass es bei den Profilen nicht mehr um die Person dahinter geht, um die Frage, wie diese Person ist, wie sie auf andere Menschen zugeht und welche Atmosphäre in ihrer Gesellschaft herrscht, sondern nur noch um die Frage, was auf der Service-Liste steht und was nicht.

Ich kann verstehen, dass einige Männer nach etwas bestimmten suchen – einer Technik wie Analsex, oder z.B. Dominanz. Aber darüber hinaus begegnet man doch immer auch der Frau dahinter, und diese Frau kann die Begegnung (mit dieser Technik bzw darüber hinaus) auf ganz unterschiedliche Art gestalten und mit Leben füllen.

Werden die Profile gelesen und nach diesem Dahinter gesucht, um zu sehen ob es passt, oder geht es nur um die Frage, ob die Optik stimmt und man dann an diesem Körper etwas bestimmtes „abarbeiten“ kann?

Ich sehe mich eher als Frau für das Dahinter. Ich habe nicht viele Tabus, aber trotzdem geht es mir in erster Linie um die Begegnung und das, was sich zwischen zwei Menschen entwickeln kann – auch auf professioneller Basis, wie es hier gelebt wird.

Deswegen reagiere ich auf die Frage: „Was machst du denn alles?“ oder, schlimmer noch: „Was kann man denn alles mit dir machen?“ ziemlich kühl. Für diese Frage kannst Du gerne auf die Liste auf meinem Profil gucken. Mehr Sinn macht es in meinen Augen, den Profiltext zu lesen und zu sehen, ob man etwas mit dem Selbstverständnis der Frau anfangen kann.

Plug

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Von meinem Ex habe ich mal einen Metall-Plug bekommen. Es ist ein irres Gefühl, jemand meine Pobacken auseinanderzieht und mit stetigem Druck den Plug in mich schiebt. Das Metall ist kalt, und erst dehnt der Plug mich immer weiter auf, bis er plötzlich ganz in mir verschwunden ist und sicher an der vorbestimmten Stelle sitzt. Wenn ich damit aufstehe und umhergehe, spüre ich nicht nur den sanften Druck in mir, sondern noch mehr das Reiben des äußeren Teils zwischen meinen Pobacken. Und wenn dann meine Beine gespreizt und ich gefickt, erzeugt der Plug Enge und damit ein so intensives Gefühl…

Frauen

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Ab und zu erhalte ich mal Anfragen von Frauen oder von Paaren, bei denen die Frau stark bi-orientiert ist. Deswegen möchte ich jetzt mal was zu meinem Verhältnis zu Frauen sagen.

Ich mag Frauen und weibliche Körper und habe keine Berührungsängste bei Umarmungen, Berührungen, körperlicher Nähe (auch nackt) und Küssen. Ich massiere gerne eine Frau, genieße die weichen Formen eines weiblichen Körpers und die Energie zwischen zwei Frauen.

Ich bin aber nicht echt bi. Eine eindeutig sexuelle Situation kann ich mir mit einer Frau nicht vorstellen. So bin ich zwar gerne Teil eines MFF, aber nur solange der Mann bzw die Begegnung zu Dritt im Vordergrund steht. Eine Begegnung alleine mit einer lesbischen oder Bi-Frau möchte ich nicht anbieten.

Bei Tantra-Massagen reicht meine Ausbildung und Erfahrung nicht aus, um eine umfassende Yoni-Massage leisten zu können. Ich gebe gerne Tantra-Massagen für Frauen, solange der Schwerpunkt auf Wellness oder Ganzheitlichkeit liegt.

Frauen, die den Schwerpunkt auf die Yoni-Massage legen möchten, empfehle ich gerne eine Kollegin, die sich auf Schoßraum-Massagen spezialisiert hat.

Sinnlichkeit

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Ich bezeichne mich selbst als sinnlichen Menschen, und nicht nur in meiner Erotik, sondern in meinem ganzen Leben spielt Sinnlichkeit eine große Rolle.

Sinnlichkeit – wörtlich: mit den Sinnen genießen. Mit allen Sinnen. Sehen… hören… riechen… schmecken… fühlen…

Wenn ich etwas mache, möchte ich es nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Körper und den Sinnen erfahren. Dafür ist es meist sinnvoll, erst mal das Tempo rauszunehmen. Sich Zeit zu nehmen, um Eindrücke auf die Sinne wirken zu lassen, genau zu erleben, was gerade passiert.

Eine Berührung – Fingerspitzen, die über Haut streichen, so dass diese anfängt zu kribbeln. Wie fühlt sich das an? Wie verändert sich das Gefühl, wenn die Fingerspitzen langsam über den ganzen Körper wandern?

Was kann ich alles bei mir selbst, und was bei meinem Gegenüber wahrnehmen? Wie riecht ein Mensch, wie fühlt er sich an, wie schmecken seine Küsse, wie seine Haut… Ich möchte nicht einfach Sex, ich möchte die Möglichkeit, mit allen Sinnen zu erfahren.

Wie verändert sich mein Atem, wenn meine Erregung steigt, und wie der Atem des anderen. Leises Stöhnen hören, das dann lauter wird.

Und irgendwann übernimmt die Leidenschaft, das Versinken in einem Rausch der Sinne…

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