Blog von Tina, Sexarbeiterin aus Hamburg

Kategorie: Service (Seite 1 von 7)

Wellnest

Letztes Jahr war icih ein Mal mit einem Gast im My Wellness in Harburg, einer Location, in der man Sauna-Suiten zur privaten Nutzung buchen kann (Link zum Beitrag in den Kommentaren). Letzte Woche war ich mit einem anderen Gast in einer ähnlichen Anlage in Altona, dem Wellnest.

Die Suiten im Wellnest sind kleiner als im My Wellness, kompakter im Aufbau. Auf den ersten Blick wirkte es dadurch etwas unübersichtlich, aber ich fand es gemütlicher. Es gibt eine kleine Sauna, einen großen Whirlpool, eine großzügige Regendusche und eine kleine Liegefläche – alles völlig ausreichend, um es sich zu zweit gemütlich zu machen.

Wir hatten zwei sehr schöne, aufregende Stunden mit der Möglichkeit zu ungewöhnlicheren Spielen. Eigentlich wollten wir drei Stunden bleiben, wurden aber von der Evakuierung des Stadtviertels wegen einer Bombenräumung unterbrochen – was in dem Moment sehr ärgerlich war, beim Essen danach (in einem Restaurant mit ausreichender Entfernung nach Altona) konnten wir schon darüber lachen. Das Wellnest hat kulant gleich die gesamte Zeit als Gutschein gutgeschrieben, so dass wir da Erlebnis zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen können.

Diskretion geht in beide Richtungen

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Anfrage, die ich ohne Zögern sofort abgelehnt habe. Als erstes war alles harmlos, wir hatten schon einen Termin abgesprochen, und dann schrieb er plötzlich: „Mich würde auch ein kurzer Spaziergang zu Beginn des Treffens reizen. Gemeinsam mit dir Hand in Hand laufen und vielleicht schon erste Küsse austauschen. Ist so ein Faible von mir…“

Die meisten Kunden mögen es, dass meine Wohnung in einem durchschnittlichen Wohngebiet ist und sie mich unaufällig besuchen können. Es ist aber nicht so, dass meine Nachbarn mich nicht kennen; es gibt so einige Menschen hier im Viertel, die mich freundlich grüßen, wissen in welchem Haus ich wohne, und mich auch schon mit Freunden oder mit meinem Partner gesehen haben.

Es ist nicht so, dass ich überhaupt nicht mit Kunden in der Öffentlichkeit gesehen werden möchte. Ich war durchaus schon mit Stammkunden essen, auch vor oder nach einem Date bei mir, so dass wir zusammen gekommen oder gegangen sind. Ich lege aber Wert auf eine gewisse Diskretion: ein freundschaftlicher Umgang ist wunderbar, eine Umarmung zur Begrüßung oder zum Abschied überhaupt kein Problem. Zärtlichkeitsbekundungen in der Öffentlichkeit sind aber meinem Partner vorbehalten.

Letztes Jahr habe ich darüber einen Kunden verloren. Wir waren einige Male zusammen unterwegs, und ein Mal hat er mich danach zurück gefahren – und wollte dann vor der Wohnungstür im Auto noch mit mir rumknutschen und war beleidigt, als ich das ablehnte. Seine Begründung: „Jetzt hab ich dich bezahlt und du lässt dich nicht mal mehr anfassen!“ Unser letztes Treffen war noch schlimmer. Diesmal waren wir zumindest nicht in meiner Gegend, sondern etwas außerhalb von Hamburg. Im Restaurant saß er neben mir, die Hand auf bis zwischen meinen Beinen, und ich fand es einfach nur unangebracht. Bei der Verabschiedung im Auto wir dann dieselbe Szene, und er hat danach davon abgesehen mich wieder zu buchen – was wohl zum besseren war.

Dieses eindeutig erotische Fummeln im Restaurant mag ich übrigens auch mit meinem Partner nicht. Ich finde es unangebracht, unbeteiligte Dritte zu ungewollten Beobachtern erotischer Spiele zu machen. Wenn ich damit spielen möchte, beobachtet zu werden, gehe ich auf eine sexpositive Party, in eine frivole Bar, einen Swingerclub o.ä. – halt in Umgebungen, wo ein solches Verhalten erwünscht ist und niemanden stört. Konsens gilt bei sowas für alle Beteiligten, auch für unfreiwillige.

Wellness Plus

Eines der Dinge, die ich an meiner Arbeit besonders liebe, ist die inhaltliche Vielfalt bei den Treffen, die ich habe. Manchmal geht es um Leidenschaft, manchmal um Nähe, manchmal darum etwas Neues zu entdecken oder geheime Ideen auszuleben, manchmal auch einfach um eine entspannte Zeit oder intensive Gespräche. Gerade hatte ich einen Termin, bei dem Erotik nur eine kleine Nebenrolle spielte.

Er war sehr viel älter als ich, in einem Alter, in dem körperliche Fitness kein nebensächliches Thema mehr ist. Sein Wunsch war es, zu Beginn mit mir duschen zu gehen. Ich stand also mit ihm unter dem warmen Wasserstrahl, seifte ihn sorgfältig ein, berührte seinen Körper, ließ mich zwischendurch in den Arm nehmen, bevor ich den Schaum abspülte und ihm ein Handtuch reichte.

Für die Intimrasur gingen wir schon ins Bett. Er lag entspannt auf dem Rücken, ich saß zwischen seinen Beinen, eine Schale mit Wasser neben mir. Mit einem Handtuch feuchtete ich den Intimbereich wieder an, verteilte dann sorgfältig Rasierschaum. Es dauerte eine Weile, bis ich die langen Haare mit dem (Einweg-)Rasierer entfernt hatte. Mit der Hand prüfte ich, dass Peniswurzel, Hoden und Preineum schön glatt waren, bevor ich die Haut mit Kokosöl einrieb, um sie zu beruhigen.

Sanft glitten meine Hände über ihn, fühlten seinen harten Schaft, streichelten und stimulierten ihn. Irgendwann krabbelte ich neben ihn und machte mit meinem Mund weiter, während seine Hände über meinen Körper glitten. Er stoppte mich nach relativ kurzer Zeit, und ich rollte ein Kondom über und setzte mich auf ihn. Langsam und sinnlich ritt ich ihn zu einem Höhepunkt.

Da danach noch Zeit übrig war, bot ich ihm eine Massage an, die er gerne annahm. Mit Creme massierte ich seine komplette Rückseite, strich in langen Bewegungen über Rücken, Po und Beine, massierte die Muskeln und verband zum Abschluss alles mit langen Strichen. Eigentlich hätte ich ihn danach einfach noch mal ins Bad geschickt, aber diesmal war die Stimmung so fürsorglich, dass ich stattdessen einen feuchten, warmen Waschlappen holte und ein kleines Handtuch, um die Creme-Reste von seiner Haut zu streichen.

Danach konnte er natürlich trotzdem noch ins Bad, bevor wir uns wieder anzogen und den Termin gemütlich ausklingen ließen.

Facesitting

Jahrelang war ich davon überzeugt, Oralsex passiv am besten genießen zu können, wenn ich entspannt auf dem Rücken liege, die Beine locker auseinander fallen und er zwischen meinen Beinen hockt und mich mit seiner Zunge verwöhnt.

In letzter Zeit habe ich meine Meinung geändert! Was ich früher eher etwas komisch fand, finde ich nun total geil: Facesitting. Im wörtlichen Sinne: mich auf sein Gesicht setzen.

Während er auf dem Rücken liegt, knie ich mich mit weit gespreizten Beinen über ihn. Das gibt ihm erst mal einen tiefen Einblick auf mein Lustzentrum, auf meine schon gespreizten Lustlippen. Dann kann er sich langsam herantasten, mit seiner Zunge erst etwas zaghaft anfangen zu lecken, um sie dann tief in meinem Schoß zu vergraben.

Von diesem Punkt an liegt es in meiner Macht, wie tief ich seine Zunge möchte – und manchmal sogar, wie viel Raum ich ihm noch zum Atmen gebe. Ich kann mein Gewicht auf den Oberschenkeln balancieren oder leicht gegen seine Brust lehnen und ihm so alle Freiheiten lassen.

Oder ich kann mich tief auf sein Gesicht rutschen lassen, meine Lustlippen in sein Gesicht drücken; ihm dabei in die Augen sehen, vielleicht mit einer Hand an seinen Kopf greifen, um ihm klarzumachen, dass ich seine Zunge jetzt tief und ausdauernd will.

Wenn ich richtig geil und nass bin, kann ich mit meinem Becken auf seinem Gesicht vor und zurück rutschen; meinen Saft über sein Gesicht verteilen, ihn zwingen meinen Duft tief einzuatmen – und ihm vielleicht sogar damit den Atem nehmen.

(Re-Post vom 08.09.15)

Neuer Raum

Seit etwa drei Wochen ist jetzt mein Raum umgeräumt, und statt der Matte auf dem Boden gibt es ein Bett. Von meinen Kunden habe ich bis jetzt eigentlich nur positives Feedback dazu bekommen; für die meisten scheint das Bett mit seiner Höhe angenehmer zu sein, oder sie sehen das zumindest neutral.

Ich bin da ehrlich gesagt nicht glücklich mit. Für bizzare Sessions ist die Einrichtung des Raumes wie sie jetzt ist toll, und für mal eine Stunde Sex ist es okay. Für längere Sessions und für Massagen gefällt es mir nicht.

Die Matratze hab ich so hart wie möglich gekauft, Härtegrad H5, und trotzdem ist sie mir noch zu weich. Wenn ich mich darauf bewege, überträgt sich meine Bewegung. Ich kann nie mal eben etwas ablegen, ohne dass es fast sofort deutlich verrutscht; dafür habe ich jetzt eine Beistelltisch, zu dem ich mich aber strecken muss.

Auf dem Boden habe ich mich immer auf einer Ebene bewegt, was sich für mich fließend angefühlt hat. Auf dem Bett turne ich ständig rauf und runter, was für mein Gefühl Unruhe reinbringt – wo Ruhe doch genau das ist, was mir immer am wichtigsten ist und was ich vermitteln möchte.

Ich werde das Bett nicht wieder abschaffen, aber wohl häufiger mal umräumen. Demnach kann es passieren, dass Termine mehr oder weniger zufällig auf dem Bett oder auf dem Boden stattfinden. Wenn es Dir wichtig ist, eine bestimmte Raumeinrichtung zu haben, sag mir das bitte bei der Terminvereinbarung.

Umgestaltung meines Raumes

Vor etwa zehn Tagen habe ich angefangen, meinen Raum umzugestalten. Schon ein bisschen länger habe ich darüber nachgedacht, ob ein Bett nicht manchmal doch besser wäre als meine große Spielwiese auf dem Boden. Andererseits will ich auf die große Matte nicht verzichten, gerade für lange Massagen.

Jetzt habe ich ein stabiles, relativ hohes Bett gekauft. Außerdem habe ich an einer Wand eine Fesselmöglichkeit angebracht, als Alternative zu meinem Bondagerahmen, den ich nur zu speziellen Sessions aufbaue, da er sehr viel Platz wegnimmt.

Noch wirkt das Ganze etwas unausgereift. Ich verbringe viel Zeit damit, Möbel hin und her zu schieben und nach der optimalen Anordnung zu suchen, und teste verschiedene Möglichkeiten aus, das Zimmer zu gestalten. In Zukunft wird es also mehrere Einrichtungsmöglichkeiten geben, die ich relativ flexibel umstellen kann – für unterschiedliche Spiele und Stimmungen.

Ich hoffe, dass es mir trotzdem gelingen wird, den Raum gemütlich zu gestalten und ihn zu einer Erweiterung meiner Persönlichkeit zu machen. Für einige wird es erst mal eine Umgewöhnung sein – ich freue mich darauf, dass Du Dich mit mir auf dieses Abenteuer einlässt!

Feedback und Anregungen sind jederzeit willkommen.

Persönliches Sicherheitsgefühl

Eigentlich habe ich immer gesagt, ich mache weder Haus- und Hotelbesuche noch Escort. Ich fühle mich einfach in meiner eigenen Umgebung am wohlsten und mag es, wenn alles genau auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist und ich keine Kompromisse eingehen muss. Ab und zu treffe ich mal Männer außerhalb meiner Wohnung, die ich dann aber immer schon kenne.

Vor ein paar Monaten habe ich dann doch Hotelbesuche mit ins Angebot genommen, zugegeben etwas halbherzig und mit klaren Hürden (Mindestbuchungsdauer 2 Stunden, nur Hamburger Innenstadt, plus Fahrtkosten). Ich hatte nur eine handvoll Anfragen und aus keiner davon ist etwas geworden.

Für letzten Samstag hatte ich wieder so eine Anfrage, vereinbart mit gut einer Woche Vorlauf. Wir hatten in der Woche einige Male kurz geschrieben, es schien alles klar. Am Freitag kamen dann plötzlich noch weitere Anfragen, von Dingen die ich für längst geklärt hielt. Ich war irritiert und bat um einen Anruf am nächsten Tag – dieses ewige WhatsApp hin und her ist für mich eh nie vertrauenserweckend.

Samstag merkte ich dann, dass ich mich überhaupt nicht mehr gut fühlte mit dem Gedanken an den Termin. Ein paar Stunden habe ich das noch vor mir her geschoben und hin und her überlegt (das Geld wäre für mich auch nicht unerheblich gewesen), aber im Endeffekt habe ich den Termin dann von meiner Seite auf abgesagt. Er fragte noch, ob wir ihn Montag nachholen könnten, aber auch das habe ich abgelehnt und auch das Angebot von Hotelbesuchen wieder komplett aus meinem Angebot herausgenommen.

Vielleicht überlege ich mir das in Einzelfällen noch mal, oder halt wenn ich jemanden schon kenne. Aber insgesamt fühle ich mich einfach nicht wohl mit dieser Art von Terminen (und wohl auch nicht mit dieser Art von Kunden).

My Wellness

Letzte Woche hatte ich ein besonderes Date: Ich habe einen Kunden zu „My Wellness“ in Hamburg-Harburg begleitet. My Wellness ist eine Sauna-Anlage, in der man eine einzelne Suite für sich alleine hat. Diese ist ausgestattet mit einer Sauna, Regendusche, Whirlpool, Liegen und einem Sitzbereich mit Hängesessel, und teilweise zusätzlich mit einer automatischen Massageliege und Bestrahlungspanelen.

Wir waren drei Stunden dort und hatten eine richtig gute Zeit, mit Sauna, Whirlpool, leckeren Getränken und Snacks (wobei ich positiv überrascht war von den fairen Preisen, erst recht da er das schon vorher als Paket gebucht hatte). Zum Entspannen, Kuscheln und Knutschen war das ideal. Für Sex fehlte ein Bett o.ä., die Liegen waren dazu nicht geeignet (mit Absicht?). Dafür hätten wir am besten davor oder danach noch Zeit bei mir eingeplant, was wir diesmal aber leider zeitlich nicht geschafft haben – velleicht ein anderes Mal.

Anzahlung

Erst vor drei Wochen habe ich mich hier im Blog über mangelnde Zuverlässigkeit aufgeregt und erklärt, wie schwierig dass für mich ist und dass ich es doof finde, wenn Termine gemacht werden mit dem Gedanken: „Na ja, ich kann ja auch wieder absagen.“

In den letzten Wochen ist es so schlimm geworden, dass ich gerade mal wieder ernsthaft darüber nachdenke, für bestimmte Termine Anzahlungen zu verlangen. Alleine in dieser Woche habe ich drei Absagen gehabt, was die Hälfte meiner Termine waren, und keinen einzigen dieser Termine habe ich neu vergeben können.

Das erste war ein sehr lieber, langjähriger Kunde, der wegen einer Zahnentzüngung abgesagt hat – okay, kann passieren. Das zweite war die Absage eines sehr langen Termins am Wochenende – mit reichlich Vorlauf, also auch okay. Die dritte Absage hat mich mehr als nur geärgert:

Anfrage am Dienstag, ob ich einen Termin am Donnerstagnachmittag machen könnte. Ich antworte: „Ja, kann ich machen, aber nur wenn das 100% sicher ist, da ich da andere Termine für absagen muss.“ Er bestätigt, dass das wirklich sicher ist – nur um dann heute Morgen abzusagen! Ich habe für den Termin nicht nur meine Reitstunde abgesagt, sondern mein Pferd für heute bei meiner Trainerin ins Training gegeben, da er sonst diese Woche zu wenig gemacht hätte. Ich sitze jetzt also zu Hause, kann nicht zum Stall da mein Pferd heute Morgen gearbeitet wurde, und muss das auch noch bezahlen, ohne Geld zu verdienen.

Ein anderer Termin, für den ich gerne Anzahlung gehabt hätte, war ein Neukunde vor ein paar Wochen, der ohne mich zu kennen einen Termin über einen ganzen Tag gebucht hat (6 Stunden, 12:00-18:00). Neukunden haben immer ein Ausfallrisiko, und so lange Termine auch, und ich hatte echt Bauchschmerzen deswegen. Im Endeffekt hat es (fast) reibungslos geklappt.

Beschäftigen tut mich bei dem Thema nicht nur die Frage, ob Kunden überhaupt bereit sind, Anzahlungen zu leisten, oder ob ich sie damit nur abschrecke, sondern ich komme mir auch ein wenig „gemein“ vor, denn im Grunde würde ich nicht allgemein eine Anzahlung verlangen wollen (immer oder immer bei Neukunden), sondern das nach Bauchgefühl entscheiden. Leider trügt mich mein Bauchgefühl nur selten, aber objektiv begründbar ist das natürlich nicht richtig. Andererseits ist es wohl sinnvoller, einen Termin mit Anzahlung anzubieten, statt diese Termine komplett abzulehnen, weil ich nicht die Nerven für diese Risiken habe.

Zuverlässigkeit

Im letzten Winter habe ich angefangen, nicht nur ein Mal die Woche Reitunterricht zu nehmen, sondern bei einem anderen Lehrer noch ein zweites Mal, um an einem bestimmten Problem zu arbeiten. Dafür habe ich den Montagnachmittag freigehalten, wo bei mir eh wenig los war. Die zweite Reitstunde war samstagvormittags, also eh etwas außerhalb der Zeiten, in denen ich viel Terminanfragen habe. Im Sommer hat sich das leider geändert: Ich musste die eine Reitstunde von Montag auf Dienstag schieben, um montagsabends an einem Online-Kurs teilzunehmen, und meine Lehrerin verlegte die Samstagstunde für die Sommerzeit auf Donnerstagnachmittag.

Jetzt halte ich also theoretisch Montagabend, Dienstagnachmittag und Donnerstagnachmittag für private Termine frei – das geht natürlich nicht, es kostet zu viel Arbeitmöglichkeit. Ich habe mich also darauf eingestellt, regelmäßig die ein oder andere Reitstunde abzusagen, und das mit meinen Reitlehrern so kommuniziert. Wir schreiben einfach am Tag vorher noch mal, ob es passt oder nicht.

Im August ist es mir jetzt gleich drei Mal passiert, dass ich Reitstunden abgesagt habe für Arbeitstermine, die fest gebucht waren und für die ich (bei Neukunden) auch schon Bestätigungen hatte – nur um dann am Morgen eine Nachricht zu kriegen: „Oh, ich schaffe das doch nicht, wir müssen das verschieben.“ Nein, das ist nicht nur ein bisschen ärgerlich! Ich habe nicht nur einen privaten Termin dafür abgesagt, sondern ich habe die Zeit auch freigehalten und kann meist den Termin so kurzfristig nicht mehr neu vergeben (ein Mal ist mir das zum Glück gelungen, von den dreien).

Bei fast allen Dienstleisterin gilt eine Absagefrist von 24-48 Stunden vorher (so wie ich es auch mit meinem Reitlehrern handhabe). Ich finde es nicht zu viel verlangt, sich am Tag vorher festzulegen und dem dann auch Priorität zu geben. Wenn du den Termin nicht fest zusagen kannst, dann buch ihn bitte einfach nicht!

P.S. Es gibt Sexarbeiterinnen, die deswegen nur noch mit Anzahlung Termine vergeben. Ich sehe den Sinn dahinter, möchte es aber eigentlich nicht.

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