Traumfrau mit Nebenwirkungen

Blog von Tina, Sexarbeiterin aus Hamburg

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Geschichte: Initiation

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Er steht nackt mitten im Zimmer und zittert leicht vor Nervosität und Erwartung, als ich hinter ihn trete. Sanft lege ich meine Arme um seinen Körper und drücke mich an ihn, lasse ihn meinen Körper und meine Nähe spüren, passe meinen Atem an seinen an. Ruhe.

Meine Fingerspitzen streichen über seine Schultern, die Arme hinunter und an der Innenseite wieder hinauf. Langsam löse ich mich von ihm und führe meine Fingerspitzen mit einer langen Bewegung über seine Rückseite, von den Schulterblättern über die Lenden, den Po, die Beine hinunter, an den Achillessehnen entlang, bis sie auf seinen Füßen zum Liegen kommen. Sein Atem geht hektisch, seine Augen sind geschlossen, den Kopf ist leicht zurückgelegt.

Langsam trete ich um ihn herum, sehe zu ihm auf und streiche mit einer Hand durch sein Gesicht. Sein Kopf schmiegt sich in meine Handfläche, und ich hebe auch die zweite Hand, nehme sein Gesicht in meine Hände. Verharre so einen Moment.

Ich lehne mich vor und mein Atem streicht über sein Schlüsselbein. Meine Hände auf seinen Schultern, beuge ich mich vor und nehme einen seiner Nippel in den Mund, um daran zu saugen. Beiße dann spielerisch in den Brustmuskel, bevor ich in die Knie gehe und mit meiner Zunge die Unterseite seines Schwanzes entlang lecke. Sein Körper zittert leicht und ich höre ihn stöhnen.

Als ich wieder aufstehe, liegen meine Hände auf seinen Hüften und ich dirigiere ihn zum Bett. Weise ihn an, sich auf den Rücken zu legen, und knie mich neben ihn. Wieder streichen meine Fingerspitzen über seine Haut, bevor ich zu seinem Handgelenk greife und seinen Arm auf dem Bett ausstrecke. Mit einer Hand halte ich sein Handgelenk fest, während ich mit der anderen die Kerze vom Nachttisch nehme.

Mein Blick hält seinen fest, begegnet ihm über das Flackern der kleinen Flamme hinweg. Die Luft wird dicht vor Erwartung und Spannung. Ganz langsam strecke ich den Arm vor, neige die Kerze, und lasse die ersten Wachstropfen auf seine Haut fallen, vorne auf die Schulter. Er atmet heftig aus, windet sich, kämpft gegen den Schmerz. Als er wieder ruhiger wird, ziehe ich mit dem Wachs eine Spur seine Arm hinunter.

Sein Atem geht keuchend, er hat die Augen fest zusammengepresst und sein Körper zittert von der Spannung, den Schmerz zu verarbeiten. Ich stelle die Kerze zur Seite und lege mich über ihn. Mein Gesicht neben seinem, lasse ich ihn meinen ruhigen Atem spüren, die Wärme meines Körpers, meine Nähe. Warte, bis er sich wieder beruhigt hat.

Dann richte ich mich wieder auf, greife nach der Kerze und wiederhole die Prozedur am anderen Arm.

Ich stelle die Kerze zur Seite und lasse meine Hände über seinen Oberkörper gleiten. Streichle seine Haut, fahre durch die Haare auf seiner Brust, über seinen Bauch abwärts. Umfasse seinen Penis mit einer Hand, drücke ihn leicht, während ich mit der anderen Hand um die Hoden fasse.

Ich beuge mich vor und lecke genüsslich über seine Eichel, genieße sein Stöhnen, dass diesmal von Lust spricht und nicht von Schmerz. Greife mit der Hand um seine Hoden fester zu, drücke sie, während ich meine Lippen um seinen Penis schließe und sie auf und ab gleiten lasse, bis er hart wird.

Dann umfasse ich ihn wieder mit der Hand, reibe ihn, streiche mit den Fingern über die nun feuchte Eichel. Beobachte die Lust in seinem Gesicht, bevor ich meine Hände zurückziehe, mich rittlings auf ihn setze und wieder zu der Kerze greife.

Seine Augen weiten sich, als ich das Wachs tropfenweise auf seiner Brust verteile. Immer wieder stoppe ich, wenn sein Atem zu heftig geht und er den Kopf zur Seite dreht. Dann lasse ich ihm Zeit, den Schmerz unter Kontrolle zu bekommen, um fortzufahren, sobald er wieder ruhiger wird. Als sein Brustkorb von dunklen Flecken überzogen ist, stelle ich die Kerze zur Seite und beuge mich vor, um ihn zu küssen.

Seine Hände greifen nach mir, und ich lasse ihn gewähren. Zögernd streichelt er entlang meiner Taille nach oben, tastet nach meinen Brüsten. Ich schiebe mich höher und lasse ihn an einem meiner Nippel saugen, während seine Hand die andere Brust knetet. Wohlig seufzend reibe ich mich an ihm.

Ich spüre, wie nass ich bin – erregt nicht nur von seinen Berührungen, sondern mehr noch von seiner Hingabe an mich. Ich drücke seine Hände wieder auf die Matratze und entziehe mich ihm, rutsche an seinem Körper nach unten. Meine Fingernägel kratzen über seine Rippenbögen, an seinen Flanken entlang. Erneut umfasse ich Penis und Hoden, drücke sie, spüre wie er hart wird. Als er hart und schwer in meiner Hand liegt, rolle ich ein Kondome über und setze mich auf ihn.

Er stöhnt, als ich ihn in mich gleiten lasse, und will nach meinen Hüften greifen, doch ich schiebe seine Hände fort. Sanft wippe ich auf und nieder, prüfe wie er sich in mir anfühlt. Dann nehme ich wieder die Kerze vom Nachttisch und sehe im fest in die Augen.

Meine Knie und mein Gewicht fixieren ihn auf dem Bett, als die ersten Tropfen unterhalb des Rippenbogens auf die weiche Haut seines Bauches treffen. Er windet sich unter mir, sein Stöhnen ist jetzt wieder qualvoll.

Ich warte einen Moment, dann streiche ich mit der anderen Hand durch sein Gesicht, drehe es zu mir und fordere: „Sieh mich an!“ Er gehorcht und schlägt die Augen auf. Mein Blick hält seinen fest, als ich meinen Oberkörper nach hinten lehne, die Kerze kippe und das Wachs über meine Brüste laufen lasse.

Mein Atem wird schneller, als das heiße Wachs auf meine Brüste trifft und die Hitze Wellen der Lust durch meinen Körper schickt. Ich bewege mein Becken, reibe mich an ihm. Lasse Wachstropfen auf seinen Bauch fallen, bevor ich eine Spur über meine Oberschenkel ziehe.

Ich stelle die Kerze zur Seite und stütze die Hände auf seinen Brustkorb. Meine Finger spielen mit dem Wachs, verreiben es, während ich mich auf ihm bewege. Seine Augen fixieren mich, sein Mund ist geöffnet, sein Atem geht in abgehackten Stößen.

Einen kurzen Moment noch reite ich ihn heftiger, dann richte ich mich wieder auf und greife nach der Kerze. Lehne meinen Oberkörper zurück, sammle mich einen Moment. – und lasse das heiße Wachs dann in einem breiten Strahl über meinen Schamhügel und weiter auf sein Becken laufen.

Wir stöhnen gleichzeitig auf, voller Schmerzlust. Ich stelle die Kerze zur Seite, reite ihn weiter, bringe mich schnell zu einem Höhepunkt, um dann von ihm zu rutschen, das Kondome abzuziehen und mit der Hand weiterzumachen.

Er kommt in schnellen Schüben und das weiße Sperma verteilt sich über dem dunklen Wachs – ein Anblick, der die vollkommene Krönung dieses Spiels ist.


Geschichten unterliegen meinem Copyright und dürfen nicht kopiert und/ oder an anderer Stelle im Internet veröffentlicht werden!

Die Service-Liste

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


In den letzten Wochen hatte ich einige Male den Eindruck, dass es bei den Profilen nicht mehr um die Person dahinter geht, um die Frage, wie diese Person ist, wie sie auf andere Menschen zugeht und welche Atmosphäre in ihrer Gesellschaft herrscht, sondern nur noch um die Frage, was auf der Service-Liste steht und was nicht.

Ich kann verstehen, dass einige Männer nach etwas bestimmten suchen – einer Technik wie Analsex, oder z.B. Dominanz. Aber darüber hinaus begegnet man doch immer auch der Frau dahinter, und diese Frau kann die Begegnung (mit dieser Technik bzw darüber hinaus) auf ganz unterschiedliche Art gestalten und mit Leben füllen.

Werden die Profile gelesen und nach diesem Dahinter gesucht, um zu sehen ob es passt, oder geht es nur um die Frage, ob die Optik stimmt und man dann an diesem Körper etwas bestimmtes „abarbeiten“ kann?

Ich sehe mich eher als Frau für das Dahinter. Ich habe nicht viele Tabus, aber trotzdem geht es mir in erster Linie um die Begegnung und das, was sich zwischen zwei Menschen entwickeln kann – auch auf professioneller Basis, wie es hier gelebt wird.

Deswegen reagiere ich auf die Frage: „Was machst du denn alles?“ oder, schlimmer noch: „Was kann man denn alles mit dir machen?“ ziemlich kühl. Für diese Frage kannst Du gerne auf die Liste auf meinem Profil gucken. Mehr Sinn macht es in meinen Augen, den Profiltext zu lesen und zu sehen, ob man etwas mit dem Selbstverständnis der Frau anfangen kann.

Es wird nicht besser, es wird nur anders

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Ich bin in meinem Leben schon sehr häufig umgezogen – als Kind und Jugendliche mit meinen Eltern, als junge Erwachsene alleine für mich. Irgendwas hat immer nicht gepasst, wollte ich anders haben – erst mehr rein in die Stadt, dann wieder mehr raus aufs Land, dann sollte die Wohnung unbedingt eine Badewanne haben… Irgendwann musste ich mir eingestehen: Irgendwas ist immer unperfekt – es wird nicht besser, es wird nur anders.

Als ich nach Hamburg gezogen bin, habe ich zehn Jahre in derselben Wohnung gelebt und dort auch gearbeitet. Die Wohnung hatte von Anfang an Mängel im Renovierungszustand, die im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden sind. Vieles habe ich selber gemacht, aber vor zwei Jahren musste ich einsehen, dass es einfach nicht mehr geht. Außerdem war es an der Zeit, Arbeit und Privatleben mehr zu trennen.

Privat habe ich jetzt eine nette kleine Wohnung, in der ich mich sehr wohl fühle. Aber beruflich habe ich gefühlsmäßig in den letzten 1,5 Jahren immer Zwischenlösungen gelebt. Nachdem ich in den letzten sechs Wochen dann gleich zwei Mal umgezogen bin, grüble ich gerade wieder viel darüber nach, wie und wo ich in Zukunft arbeiten möchte. Dabei komme ich allerdings mal wieder zu dem Ergebnis: Es wird nur anders werden, nicht zwangsläufig besser.

Die Aussagen meiner Kunden sind in dem Zusammenhang eher irritierend als hilfreich, denn an irgendwas wird immer gemeckert, gerade von denen die mich schon lange kennen: erst ist es zu simpel, dann nicht privat genug, zu klein, zu groß, und die falsche Ecke von Hamburg ist es sowieso immer. Ich werde es nie allen recht machen können!

Fazit meiner Überlegungen: Ich werde auf absehbare Zeit erst mal da bleiben, wo ich jetzt bin. Ich habe ein schönes, großes, helles Zimmer, das ich alleine für mich nutzen und gestalten kann, in einem ruhigen Appartement. Es könnte sehr viel schlimmer sein! Und bevor ich nicht halbwegs endgültig weiß, wie es bei mir weiter gehen soll, und solange auch das Prostitutionsgesetz noch in der Schwebe ist, traue ich mich ehrlich gesagt nicht, wieder etwas eigenes zu planen und da viel Geld und Aufwand hinein zu investieren.

Der Leuchtfeuer-Teddy

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Jetzt im Advent steht mitten in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs wieder ein Tisch voller kleiner Teddybären. Jedes Jahr sehen sie etwas anders aus und doch immer ähnlich: etwa zehn Zentimeter hoch, mit plüschig-weichem Fell und einer roten Schleife um den Hals.

Auf der Schleife steht „Hamburg Leuchtfeuer“, und unter eine Tatze des Teddys ist eine Aids-Schleife gestickt.

„Hamburg Leuchtfeuer“ ist ein Verein, der in Hamburg ein Hospitz betreibt, in der Trauerbegleitung aktiv ist – und sich um HIV-Infizierte und Aids-Kranke kümmert.

In meinem Leben hält sich die Angst vor Aids in Grenzen. Safer Sex gilt sowieso, auch wegen vieler anderer sexuell übertragbarer Krankheiten. Es gibt Krankheiten, die mir viel weniger kontrollierbar erscheinen, allen voran Krebs, aber auch leichter übertragbare Infektionskrankheiten.

Trotzdem kaufe ich jedes Jahr einen Leuchtfeuer-Teddy, und diese Sammlung hat einen besonderen Platz in meiner Wohnung. Für mich sind sie eine Mahnung, mich nicht zu sicher zu fühlen, und ein Aufruf zu Mitgefühl und Toleranz.

Geschichte: Unbefriedigt

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Ich mache mir nicht die Mühe, mich ganz auszuziehen. Ich streife nur den Slip ab, als ich mich rückwärts aufs Bett sinken lasse, und schlage den Rock meines Kleides hoch. Während ich meine Beine weit spreize, greife ich unter die Matratze und ziehe mein Spielzeug hervor. Der Vibrator summt deutlich, als ich ihn einschalte und mit der rechten Hand zwischen meine Beine führe. Mit der linken Hand ziehe ich meine Schamlippen auseinander, um besser an den empfindlichen Punkt zu gelangen.

Ich lege den Kopf in den Nacken und genieße, wie die starken Vibrationen meinen Körper aufwecken und zum Prickeln bringen. Abwechselnd lege ich die flache Seite auf und genieße die sanften Vibrationen, um dann wieder die Spitze hart auf meine empfindlichste Stelle zu drücken und meinen Körper anzupeitschen.

Nein, ich gehe nicht sanft mit meinem Körper und meiner Lust um – ich will kommen, hart und schnell. Genauso sind auch meine Gedanken: bei einem Körper ohne Gesicht, einfach nur bei purem Sex, einem Schwanz der hart in mich stößt und mich vor Lust zum Schreien bringt…

Ich schiebe den Vibrator etwas tiefer, lasse ihn durch meine glitschige Spalte rutschen, bevor ich ihn wieder hochziehe und mit fester Hand auf die empfindlichste Stelle drücke. Meine Beine fangen an zu zittern, ich drücke den Rücken durch, stemme die Fersen in die Matratze. Meine linke Hand fährt auf und ab, verteilt meinen Saft, alles ist glitschig. Ich ziehe die Schamlippen noch weiter auf, suche den Punkt. Mein ganzer Körper spannt sich an – ja, jetzt…

Ich komme schnell und hart, mein Körper zuckt. Meine Hand mit dem Vibrator sinkt zur Seite, ich schalte ihn aus. Drehe mich auf die Seite, ziehe die Beine an und presse die Oberschenkel zusammen. Einen Moment lasse ich die Nachbeben durch meinen Körper laufen.

Dann stehe ich auf, sammle meinen Slip ein und mache mich auf den Weg ins Bad. Zwischen meinen Beinen pocht es noch, trotzdem bin ich nicht richtig befriedigt – es ist wie Fast Food, macht nicht richtig satt – ersetzt nicht die Erfüllung, die ich in den Armen eines Mannes finden kann.


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Trost finden

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


„Männer finden Trost im Schoß einer Frau.“

Zum ersten Mal habe ich diesen Satz vor einigen Jahren in einem Roman gelesen, in dem es um Kriegsheimkehrer ging. Vor einigen Wochen ist er mir dann wieder begegnet:

Wir saßen in einer engen Runde zusammen, vier Menschen, die sehr vertraut miteinander umgehen. Einer erzählte plötzlich, dass er auch schon häufiger zu Prostituierten gegangen sei und dass er generell das Gefühl habe, irgendwie zu viel im Sex zu suchen. Eine andere Frau reagierte dann mit diesem Satz: „Männer finden ja auch Trost im Schoß einer Frau – bei Unsicherheit, Fragen, Krisen…“

Seit einigen Tagen habe ich das Gefühl, eine Idee davon zu bekommen, was mit diesem Satz gemeint sein könnte. Es war nur wenige Tage nach den Geschehnissen in Paris, als mich ein Kunde anrief und kurzfristig nach einem Termin fragte. Wir kannten uns schon, und ich wusste, dass seine Freundin in Paris lebte. Als er zu mir kam, wirkte er unruhig und fahrig. Er erzählte, er würde am Wochenende nach Paris fahren; seiner Freundin ginge es gut, aber eine gemeinsame Bekannte sei ums Leben gekommen.

Nein, er war nicht zu mir gekommen, um zu reden oder zu kuscheln. Es ging um Sex, um viel Sex. Darum, im Sex Vergessen zu suchen – oder sich durch Sex zu beweisen, dass man lebendig ist. Ich denke seitdem viel über diesen Zusammenhang nach…

Mobbing

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Mit vielen neuen Ideen und Hoffnungen bin ich am 2. November von HH-Schnelsen in die Stadtmitte gezogen. In Schnelsen ließ ich mein kleines, gemütliches Massage-Zimmer und ein nettes Team zurück, um in einem größeren Studio für mich neue Wege und Möglichkeiten zu finden.

Der Traum hat schon in der ersten Woche einen Dämpfer bekommen. Der Empfang im Studio war kühl, und schon am zweiten Tag gab es Diskussionen darüber, wer welchen Raum wann und wie nutzen darf. Die Vermieterin schritt ein, schuf einen Raumplan, stellte Regeln auf – und ich hielt mich im Hintergrund, versuchte möglichst wenig aufzufallen und im Weg zu sein. Ich halte mich für einen umgänglichen Menschen und bin gerne bereit, Kompromisse zu finden und mich anzupassen; aber das fällt schwer, wenn von den anderen nur Gegenwind kommt.

In der zweiten Woche gab es ein paar ruhige Tage, in denen ich weniger zu tun hatte und mir Mühe gab, nett zu sein und für alles und jeden Verständnis zu haben. Anfang dieser Woche (der dritten) kochte es dann wieder hoch; ich hatte eine gute Woche, fing langsam an mich zu entspannen und mich wieder mehr auf meine Gäste zu konzentrieren, statt ständig auf die Stimmung im Studio zu lauschen.

Gestern ist es dann völlig eskaliert: für mich ohne ersichtlichen Grund, fing eine Kollegin an, mich zu beschimpfen: ich würde lügen, mein Service sei nicht wie abgesprochen, ich sei unsauber… das alles auf unterstem Niveau. Ich muss zugeben, dass ich solchem Verhalten nicht gewachsen bin; dafür bin ich einfach zu friedliebend, mein Motto ist „Leben und leben lassen.“ und ich denke immer, dass sich doch für alles eine Lösung finden lässt, wenn man nur vernünftig miteinander redet.

Aber mit einigen Menschen lässt sich leider nicht vernünftig reden. Heute Morgen traf mich eine Hass-Tirade per WhatsApp, noch bevor ich überhaupt im Studio war. Was ich getan hatte? Es gewagt, einen Raum für zwei Stunden für eine Massage zu reservieren… wozu ich natürlich absolut kein Recht hatte, denn vielleicht hätte die Kollegin ja in der Zeit einen spontanen Termin. Als ich um Klärung bat, schaltete sich eine zweite Kollegin ein: Was eigentlich meinen neuen Anzeigen sollten? Es wäre doch abgesprochen gewesen, dass ich nur Massagen mache und evtl Erotik, von Bizarren Dingen hätte ich doch gar keine Ahnung! Wohlgemerkt hat mich nie jemand gefragt, was ich eigentlich mache und kann und mir vorstelle (was im Übrigen auch auf meiner Homepage oder meinen Studio-Profil nachzulesen gewesen wäre).

Nachdem ich jetzt von zwei Seiten wüst beschimpft wurde und die Vermieterin an einer Klärung auch nicht mehr sonderlich interessiert schien (wie kann ich es auch wagen, mir einen Platz in einem Bizarr-Studio zu suchen und dann auch Fesselspiele anbieten zu wollen!), war ich irgendwann nur noch aufgelöst, was mir dann auch zum Vorwurf gemacht wurde: ob ich jetzt auf die Tränendrüse drücken wolle, das sei doch Schauspielerei… Tut mir ja leid, aber ich bin so naiv, an das Gute im Menschen zu glauben und von einem solchen Verhalten schockiert zu sein.

Kurz und gut: Ich habe den Schlüssel auf den Tisch gelegt und bin gegangen. Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass ich überhaupt irgendeine Chance gehabt habe dort. Es tut weh, denn ich habe diesen Frauen nie irgendwas getan; ich habe mich lediglich auf eine Anzeige geworben und den Platz zugesagt bekommen und wollte mich dann ins Team einfügen und dort meine Arbeit machen.

Morgen Mittag sehe ich mir ein anderes Studio an, in dem ich ab Montag anfangen könnte. Dann wieder mit eigenem Zimmer, das erscheint mir gerade sicherer.

Raucher und Nichtraucher

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Ich rauche nicht und habe auch nie geraucht. Natürlich fällt es mir auf, wenn mein Gast raucht – mal mehr, mal weniger. Bei einigen merke ich es wirklich nur beim Küssen, und da stört es mich meist nicht. Es gibt aber auch Raucher, die komplett nach Rauch riechen, nicht nur die Kleidung, sondern die Haut selber; das finde ich schon unangenehm.

Weniger tolerant bin ich, was verrauchte Räume angeht. Bevor es das „Gesetz zum Nichtraucherschutz“ gab, habe ich mich für sehr tolerant Rauchern gegenüber gehalten. Mittlerweile finde ich das einfach nur noch nervig, wenn Kleidung, Haare etc schon nach kurzer Zeit nach Rauch riechen.

Ich habe auch das Gefühl, dass ich immer empfindlicher auf Zigarettenrauch reagiere. Schon nach kurzer Zeit tränen meine Augen, mir wird übel, und meine Haut fängt an zu jucken, und noch Stunden später sind mein Geruchs- und Geschmackssinn völlig durcheinander.

Fazit: Ob jemand raucht oder nicht, muss er selbst entscheiden. Aber bitte nicht in meiner Gegenwart.

Plug

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Von meinem Ex habe ich mal einen Metall-Plug bekommen. Es ist ein irres Gefühl, jemand meine Pobacken auseinanderzieht und mit stetigem Druck den Plug in mich schiebt. Das Metall ist kalt, und erst dehnt der Plug mich immer weiter auf, bis er plötzlich ganz in mir verschwunden ist und sicher an der vorbestimmten Stelle sitzt. Wenn ich damit aufstehe und umhergehe, spüre ich nicht nur den sanften Druck in mir, sondern noch mehr das Reiben des äußeren Teils zwischen meinen Pobacken. Und wenn dann meine Beine gespreizt und ich gefickt, erzeugt der Plug Enge und damit ein so intensives Gefühl…

Umzug

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Ziemlich genau ein Jahr war ich in der Praxis im Schleswiger Damm und habe mic hin diesem Jahr in der Sexarbeit neu ausgerichtet. Ich habe mich in der Praxis und in meinem kleinen Massage-Zimmer wohl gefühlt. Trotzdem ist jetzt die Zeit für einen Umzug.

Der Hauptgrund ist die Lage der Praxis in Hamburg-Schnelsen. Ich bin jeden Tag quer durch Hamburg gependelt, mehr als eine Stunde pro Weg – Zeit, mir verloren war und die auch spontane Termine (z.B. vormittags oder am Samstag) unmöglich machte. Außerdem liegt die Praxis in Schnelsen seit ein paar Monaten im toten Winkel des A7-Ausbaus und war wegen ständigen Staus auf der A7 und der Kieler Strasse für meine Hamburger Kunden schwer zu erreichen.

Also habe ich mich nach etwas anderem umgesehen und werde ab dem 2. November in einem Studio in HH-Mitte arbeiten. Ich freue mich auf die neuen Möglichkeiten!

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