Blog von Tina, Sexarbeiterin aus Hamburg

Autor: Tina (Seite 43 von 57)

Frühlingsgefühle

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Es ist gerade mal Mitte Februar, doch das Wetter lockt schon mit Frühling. Letztes Jahr um diese Zeit hat mir jemand vorgeworfen, ich würde Jammer-Blogs schreiben, da ich die jahreszeitliche Tristesse beschrieben habe. Dieses Jahr war dieser Tiefpunkt schon Ende Januar, und seitdem krabbel ich stimmungsmäßig wieder nach oben.

Gerade hatte ich vier Tage Urlaub und habe meinen Geburtstag an einem meiner liebsten Rückzugsorte verbracht, einem Gutshaus an der Ostsee. Vier Tage Sonne und Weite, Spaziergänge durch die Felder, Ausflüge zum Meer, Sauna, Buffet, und viel Zeit zum Lesen, Schreiben und Träumen. So schön!

Jetzt hat mich der Alltag wieder. Im Appartement ist es ruhig, sowohl zwischen uns Kolleginnen als auch mit Gästen. Ich habe relativ wenig zu tun. Da es aber keinen Sinn macht, mir darüber Sorgen zu machen (es ist im Februar normal, spätestens zu Ostern wird es wieder besser), verbringe ich einfach Zeit mit anderen Dingen, wie Yoga, einem Buch, oder zu Hause am Schreibtisch.

Ich mag mein Leben und die fast unbegrenzte Freiheit, die mir meine Selbständigkeit lässt…

Wenn die wüßten…

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Es ist mir wichtig, dass mein Leben aus sehr viel mehr besteht als Sexarbeit. Ich bin in vielen verschiedenen Bereichen unterwegs und treffe Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen. Enge Freunde wissen, was ich beruflich mache, aber oft behalte ich es lieber für mich und sage einfach: „Ich gebe Massagen.“ oder „Ich bin Körpertherapeutin.“

Dadurch gibt es immer wieder Situationen (meist wenn es gerade besonders entspannt und harmonisch ist), wenn ich plötzlich innerlich einen Schritt zurück mache, die Menschen um mich herum betrachte und mich frage: „Was würde passieren, wenn die wüssten, was ich sonst noch so mache?“

Meist ist es tolerant bis neugierig aufgenommen worden, wenn ich von meiner Arbeit erzähle. Manchmal skeptisch. Offene Ablehnung erfahre ich nur selten, aber manchmal gibt es einen Rückzug. Bei manchen Menschen möchte ich es einfach nicht, dass sie es wissen, weil es nicht in ihr Weltbild passt und zu unnötigem Getuschel führt.

Bezahlter Sex ist eine Welt für sich – eine aufregende Welt mit vielen Möglichkeiten, aber auch ihren Schattenseiten. Das gesellschaftliche Bild der Sexarbeiterin ist eine dieser Schattenseiten – und manchmal habe ich einfach keine Lust, ständig richtigzustellen und mich zu erklären.

Geschichte: Strumpfhosen-Fetisch

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Bis zu diesem Tag war ich immer davon ausgegangen, dass halterlose Strümpfe der Gipfel der erotischen Kleidung seien. Wie sich das breite Spitzenband um den Oberschenkel schmiegte, die pure Verheißung auf nackte Haut darüber.

So war ich eher irritiert, als mein Date den Wunsch äußerte, ich möge doch eine Strumpfhose anziehen – eine helle auch noch! Aber gut, wenn es ihm so wichtig war… Ich musste extra eine kaufen, so etwas gehörte nicht zu meiner Standard-Ausstattung. Wenn ich Strumpfhosen trug, dann eher schwarze, und auch das nur, wenn ich an dem Abend keinen Sex plante, sondern mehr Wert auf Bequemlichkeit legte.

Als ich die Strumpfhose aus der Packung nahm, begann ich, seine Faszination zu verstehen. So leichter Stoff, seidenweich und schimmernd… Den Slip ließ ich weg und zog die Strumpfhose über meine nackte Haut. Sie saß wie die sprichwörtliche zweite Haut, umschloss meine Beine vollständig und gab ihnen eine wunderbare Form, ließ die Haut makellos wirken.

Ich betrachtete mich im Spiegel, stellte ein Bein auf. Es sah obszön aus, wie meine Schamlippen sich geben den durchsichtigen Stoff drückten, geteilt von der Naht, die meine Nacktheit noch betonte.

Ich zog ein schwarzes Minikleid darüber, aus einem ebenfalls glänzenden Stoff, hauteng und sehr kurz, und schlüpfte in High Heels, wohl wissend dass ich diese nicht lange würde tragen müssen.

Tatsächlich waren die Schuhe das erste, was ich auszog, damit ich meinen Fuß an der Innenseite seines Beins hinaufwandern lassen konnte. Mein Fuß strich über seine Leiste und berührte seinen bereits harten Schaft, erst nur ganz leicht und spielerisch. Meine Zehen, zusammengehalten vom glatten Stoff der Strumpfhose, berührten spielerisch seine Hoden und strichen von dort nach oben.

Ich stützte meine Hände auf und nahm den zweiten Fuß dazu, ließ seinen Schaft zwischen meinen Füßen hin und her gleiten und beobachtete fasziniert die Lust in seinem Gesicht.

Seine Hände glitten an meinen Beinen nach oben, griffen nach meinem Po, zogen mir das Kleid aus. Die Strumpfhose blieb. Während seine Lippen über meinen Brust glitten, massierten seine Hände meinen Po durch den Stoff der Strumpfhose. Und ich mochte das Gefühl! Wie der Stoff auf meiner Haut rieb, glatt, fremd, und doch so eng und durchlässig…

Er spreizte meine Beine, betrachtete mich, bevor er begann, meine Muschi zu streicheln. Es war eher ein Reiben, das den Stoff tief zwischen die Falten meines Geschlechts rieb und ich mit meiner Nässe tränkte. Wahnsinnig erregend, aber so langsam störte mich der Stoff doch.

Ich überlegte gerade, ob ich die Strumpfhose wohl doch mal ausziehen sollte, als er seine Finger hineinbohrte – und sie im Schritt weit aufriss! Der Stoff klaffte auf, gab endgültig den Blick auf meine nasse Möse frei, die obszön wirkte, so geschwollen und bereit.

Ich angelte nach einem Gummi und ging auf alle Viere, damit er mich hart von hinten ficken konnte – mit der zerrissenen Strumpfhose, die immer noch an meinen Beinen hing und dem ganzen den zusätzlichen Kick gab, der uns beide hemmungslos werden ließ.


Geschichten unterliegen meinem Copyright und dürfen nicht kopiert und/ oder an anderer Stelle im Internet veröffentlicht werden!

Frohes neues Jahr!

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


So, jetzt sind wir also ins Jahr 2019 gestartet. Ehrlich gesagt bin ich einfach froh, dass der ganze Weihnachts- und Neujahrs-Trubel hinter mir liegt und spätestens nächste Woche hoffentlich wieder Alltag einkehrt.

Ein Fitnesstudio werde ich im Januar wohl mal wieder nicht betreten – wegen der ganzen Leute mit den Neujahrs-Vorsätzen, die dann für einige wenige Wochen da sind, bevor sie wieder nach Hause auf die Couch entschwinden. Ich gehe das ganze Jahr über zum Sport, und im Januar mache ich dann halt eher draußen oder zu Hause was.

Ihr merkt, ich halte nicht so viel von Neujahrsvorsätzen. Wenn ich etwas ändern möchte, kann ich das jederzeit tun. Da sind dann auch die Chancen besser, es durchzuziehen, wenn ich einfach zu einem passenden Datum anfange, es in meinen Alltag zu integrieren, und nicht so zwanghaft am 1.1.

Was bei mir um diese Zeit schon passiert, ist eine generelle Jahresplanung. Und da nehme ich mir jedes Jahr dasselbe vor: Mehr Urlaub! Im letzten Jahr habe ich mal wieder nur drei Wochen Urlaub gehabt, und viel durchgearbeitete Wochenenden. Irgendwann schlägt das auf die Gesundheit, nicht nur physisch, sondern vor allem psychisch.

Jetzt im Januar werde ich damit anfangen, dass ich konsequent den Sonntag frei mache. Im Februar habe ich fünf Tage Urlaub, in einem tollen Wellness-Hotel an der Ostsee. Dann plane ich eine Woche Urlaub im Mai, wahrscheinlich in Florenz. Vielleicht fahre ich sogar über Ostern noch ein paar Tage nach Dresden…

Frohe Weihnachten

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Hattet Ihr schöne Weihnachtstage? Noch sind wir ja mitten drin in den Raunächten, dem ruhigen Abschluss des Jahres. Der Dezember ist irgendwie so an mir vorbeigerauscht (auch wenn ich es dieses Jahr zumindest auf den Weihnachtsmarkt geschafft habe), und jetzt freue ich mich darauf, dass ich mich bald wieder auf den Alltag konzentrieren und meinen Rhythmus finden kann.

Seit heute bin ich wieder im Appartement. Heute Mittag hatte ich zwei Termine, dann einen ruhigen Nachmittag, und gerade ist noch eine Kollegin gekommen – schön, dann bin ich die nächsten Tage nicht alleine hier!

Mir ist aufgefallen, dass ich den ganzen Dezember keinen Blog geschrieben habe – wie ich es mir vorgenommen hatte, war ich mit anderen Dingen beschäftigt (schönen und nicht so schönen). Ich gelobe Besserung fürs neue Jahr, da werdet Ihr wieder mehr von mir und meinem Leben lesen.

Schreibkram

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Immer wieder werde ich gefragt, ob/ warum ich kein WhatsApp habe. Ich kann dann mit meinem alten Handy und/ oder mit Datenschutz argumentieren, aber der Hauptgrund ist: WhatsApp verleitet dazu, ewig hin und her zu chatten, ohne dass es zu etwas führt – und da ist mir meine Zeit zu schade für!

Männer, die ernsthaft Interesse haben an einem Date, rufen mich entweder einfach an oder sind in der Lage, alle relevanten Informationen in 2 – 4 SMS auszutauschen.

Wenn jemand ewig hin und her schreibst, nicht auf den Punkt kommt, immer neue Details erfragt und/ oder die Richtung ändert, sinkt meiner Erfahrung nach mit jeder Nachricht die Wahrscheinlichkeit, dass das Date wirklich stattfindet. Es ist egal, ob ich freundlich bleibe oder irgendwann die Geduld verliere – diesen Männern geht es nur ums Schreiben. Wenn sie einigermaßen fair sind, sagen sie den Termin wieder ab; wenn nicht, kommen sie halt einfach nicht.

Jahresendspurt

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


In fünf Wochen ist Weihnachten und in sechs Wochen ist das Jahr 2018 vorbei. Für mich beginnt bei diesen Gedanken schon der Reflektions-Prozess, die Gedanken darüber, wie 2018 für mich gelaufen ist. Was wollte ich erreichen, was hat funktioniert und was nicht?

Ich kann gleich sagen, dass 2018 kein sonderlich erfolgreiches Jahr war. Es gab einige wichtige Ereignisse in diesem Jahr, aber insgesamt hatte ich mir mehr erhofft. Vieles fühlt sich an, als würde ich mit angezogener Handbremse Gas geben und nur schwer in Bewegung kommen.

Anfang des Jahres habe ich einige wichtige Schritte unternommen, damit Sexarbeit nicht immer mein Haupteinkommen bleibt. Mitte des Jahres war dann aber so viel Trubel im Appartement, dass alles andere in den Hintergrund getreten ist und ich mich darauf konzentriert habe. Jetzt fühlt es sich wie verlorene Zeit und Energie an.

Bevor das Jahr ganz zu Ende ist, möchte ich meiner Zukunft noch etwas mehr Aufmerksamkeit geben und nicht nur in der Gegenwart leben. Im Moment bin ich deswegen häuftig nur auf Termin im Appartement und sonst eher zu Hause am Schreibtisch.

Wusstet Ihr, dass der Advent im christlichen Sinne Fastenzeit ist, so wie die 40 Tage vor Ostern? Also eine Zeit, um nach Innen zu gehen und sich auf Wesentliches zu besinnen. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen erfolgreichen Jahresendspurt!

Geschichte: Wasserspiele

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Es fühlte sich herrlich verboten an, als ich auf meinen hohen Sandalen in die Duschwanne trat. Der warme Wasserstrahl traf mich und begann langsam, meine Kleidung zu durchnässen. Die weiße Bluse wurde sofort durchsichtig und betonte nun mehr als sie verbarg. Der enge Rock klebte schwer an meinem Körper. An den halterlosen Strümpfen perlte das Wasser ab, lief an meinen Beinen hinab und durchströmte die High Heels. Ich trat ganz unter den Wasserstrahl und ließ das Wasser auch durch meine Haare rinnen, die sich schwer auf meine Schultern legten.

Dann wich ich zur Seite, um ihm Platz zu machen. Auch sein weißes Hemd war schnell durchnässt, und ich konnte die dunklen Tattoos nachzeichnen, die nun durchschimmerten. Langsam öffnete ich die obersten Knöpfe und strich über seine Brust, kniff in die Nippel, spielte mit dem Stoff auf seiner Haut. Der schwarze Stoff der Jeans hing schwer an seinen Hüften. Als ich seine Hose öffnete, strichen meine Finger über den glitzernden Stoff einer Wet-Look-Shorts darunter, und über die deutliche Beule seines Schwanzes, die ich mit meinen Fingern drückte und stimulierte.

Wir küssten uns leidenschaftlich, rieben unsere Körper aneinander und genossen das warme Wasser, das von oben auf uns niederprasselte, und das Gefühl von nassem Stoff auf der Haut. Irgendwann reichte uns das nicht mehr, und wohl oder übel stiegen wir wieder aus der Dusche. Er entledigte sich seiner Jeans, ich blieb wir ich war, und so liefen wir über den Flur zu meinem Zimmer, wobei wir eine Spur nasser Tropfen hinter uns herzogen.

Brr, kühlte das schnell aus! Dankbar ließ ich mich aufs Bett fallen, unter den Heizstrahler. Meine Nippel drückten sich hart durch den nassen, nun kalten Stoff der Bluse. Seine Hände griffen nach mir und streichelten mich, spielten mit dem Stoff und meiner Haut und meiner Erregung… bis wir uns doch ganz der Kleider entledigten und uns von der Leidenschaft wieder aufwärmen ließen.


Geschichten unterliegen meinem Copyright und dürfen nicht kopiert und/ oder an anderer Stelle im Internet veröffentlicht werden!

Grenzen wahrnehmen

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Es wird viel über Grenzen geredet, vor allem über die Grenzen der Anbieterin, und darüber, wie sie diese durchsetzt. Dabei wird aber häufig der Schritt davor übersehen: Bevor ich mir Gedanken mache, wie ich meine Grenzen durchsetze, muss ich erst einmal herausfinden, wo genau sie liegen.

Es gibt Grenzen, die ergeben sich fast von selbst, weil sie so logisch sind: Kein AO. Dem Kunden keinen vollen Realnamen geben oder andere Daten, die meine Anonymität gefährden (wobei es bei mir mittlerweile durchaus Kunden gibt,die meinen vollen Namen kennen und wissen, was ich sonst so mache). Keine Techniken, die ich schmerzhaft oder ekelig finde.

Danach wird es aber schnell schwammig. Zum Beispiel hat jede Frau individuelle Grenzen, wann ihr ein Pay-Date zu nah wird. Bei vielen sind das körperliche Dinge: Nicht Küssen. Kein „Nachkuscheln“. Nicht lecken lassen. Oder auch: Nichts Privates erzählen. Auch nichts von Leben der Kunden wissen wollen. Bei mir sind es zeitliche und räumliche Grenzen: Kein Escort (Essen gehen o.ä.). Kein Overnight. Treffen nur im Appartement.

Manchmal passiert es aber auch, dass mir erst nach einem Date bewusst wird, dass mir etwas zu viel oder zu nah war. Das können bestimmte Gesprächsthemen sein, oder Fragen nach meinem Privatleben, vor allem nach Beziehungen und Zukunftsplänen. Oder ich probiere mit einem Kunden etwas aus, dass für mich neu ist, und stelle fest, dass ich dieses Spiel nicht wiederholen möchte.

Manche Dates funktionieren für mich nur, wenn es mir gutgeht – wenn ich körperlich und psychisch stark bin. Das gilt für Rollenspiele und SM-Sessions, aber auch personenbezogen für manche Kunden, die ich als anstrengend empfinde.

Grenzen sind nur selten etwas Statisches, sondern eher ein Prozess, der ständige Aufmerksamkeit erfordert. Ich muss meine Grenzen regelmäßig nur erkunden und bestimmen, um sie dann klar kommunizieren zu können.

Stammgast-Privilegien

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Deutlich über die Hälfte meiner Gäste sind Stammgäste, waren also schon mal bei mir. Dabei gibt es natürlich deutliche Abstufungen: Viele kommen nur alle paar Monate mal. Da freue ich mich dann einfach darüber, in positiver Erinnerung geblieben zu sein. Einige kommen aber auch regelmäßig alle paar Wochen, und diese Gäste sind für mich besonders wertvoll.

Fast von selbst ergibt es sich dann meist, mit diesen regelmäßigen Gästen großzügiger umzugehen. Vor allem großzügiger mit meiner Zeit, da nimmt das Reden um den eigentlichen Termin herum mehr Zeit ein, einfach weil man sich ja schon kennt. Manchmal berechne ich auch bestimmte Extras nicht mehr, sondern nehme eine Pauschale und sehe dann, was sich im Termin ergibt. (Man probiert ja auch zusammen mal was Neues aus, um Abwechslung zu haben.) Preisnachlässe gebe ich nur sehr, sehr selten – im Moment nur bei einem einzigen Gast, der schon seit fünf Jahren (!) alle 14 Tage zu mir kommt.

Gerade bei regelmäßigen Stammgästen bleibt es ein ständiges Suchen nach Balance zwischen Preis und Service, damit sich keine Seite übervorteilt fühlt und es beiden dauerhaft gut geht und die gemeinsame Zeit ohne bitteren Nachgeschmack genossen werden kann.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »