In der letzten Zeit fällt es mir schwer, neue Themen für diesen Blog zu finden. Häufig schreibe ich über meinen Alltag, auch eher private Dinge (von denen ich nicht weiß, ob sie interessieren), oder ab und zu über besondere Begegnungen oder Erlebnisse. Schon immer versuche ich die ewigen Jammer-Themen zu vermeiden, auch wenn sich natürlich auch bei mir der ein oder andere Beitrag über Unzuverlässigkeit u.ä. eingeschlichen hat.
Wenn ich mir überlege, über ein bestimmtes erotische Thema zu schreiben oder eine Session zu beschreiben, verliere ich meist die Motivation, wenn mir auffällt, dass ich darüber schon mal geschrieben habe. Manchmal ändere ich dann einen alten Beitrag ab, manchmal übernehme ich ihn auch einfach komplett (wie den letzten Beitrag über Facesitting).
Ich führe diesen Blog seit dem 28.06.2015 (die ersten Jahre noch auf kaufmich) und dies ist der 569. Beitrag. Irgendeine Form von Sexarbeit mache ich schon mein ganzes Leben lang (also seit 1998, als ich 18 wurde), und so wie im Moment arbeite ich seit 2014 (2014-2019 in Studios, seit 2020 in eigener Wohnung). Ich will nicht behaupten, schon alles gesehen und gemacht zu haben (zum Glück), aber schon sehr vieles.
Ich mag meine Arbeit immer noch, aber manchmal fehlt mir die Vielfalt, die sie vor Corona hatte. Immer noch treffe ich sehr unterschiedliche Männer und habe verschiedene Arten von Dates, aber die Tiefe und Vielfältigkeit ist ein wenig verloren gegangen. Manchmal frage ich mich, wieviel Zukunft und Entwicklungsraum es da noch gibt, oder ob es mehr Sinn macht, mich auf andere Dinge zu besinnen bzw zurückzubesinnen – wie Tantra, Körperarbeit und Yoga, wofür ich vor Corona eine separate Praxis hatte.
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