Traumfrau mit Nebenwirkungen

Blog von Tina, Sexarbeiterin aus Hamburg

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BDSM

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Eigentlich sollte an dieser Stelle jetzt eine Geschichte über eine Session stehen, die ich vor zehn Tagen gespielt habe und die ich mit Euch teilen wollte, weil sie für mich etwas besonderes war und einen sehr schönen Einblick in meine Art des Spiels gibt. Allerdings hat KM die Freischaltung verweigert.

Das bringt mich dazu, überhaupt darüber nachzudenken, wie Leute auf die Erwähnung von BDSM reagieren und warum. Häufig stoße ich erst mal auf Ablehnung. Frage ich dann nach, heißt es: „Es ist pervers, auf Schmerzen zu stehen oder andere zu quälen, das geht gar nicht.“ Stimmt, ist es wohl – nur das diese Definition so rein gar nichts mit dem zu tun hat, was die meisten BDSMer leben.

Was ist denn nun BDSM?

B – Bondage
D/s – Dominanz und Submission
SM – Sadismus und Masochismus

Bondage ist das Spiel mit Seilen. Ich liebe es! Es hat für mich einen sehr meditativen Charakter, jemanden kunstvoll zu fesseln oder gefesselt zu werden. Die Seile geben Halt und Stütze, der Aktive ist mit seiner vollen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit beim Passiven, der sich ganz fallen lassen kann – ein wunderschönes Spiel. Ich finde auch das Gefühl von Seilen auf der Haut sehr erotisch, aber das ist zugegebenermaßen Geschmackssache.

Dominanz und Submission, das Spiel mit Beherrschen und Unterwerfung, ist nicht so meine Welt, aber ich kenne viele Paare, die da sehr drin aufgehen. Im Grunde ist es ein erweitertes Rollenspiel, das viel mit Vertrauen, Hingabe, Demut auf der einen und Verantwortung, Führung, Souveränität auf der anderen Seite zu tun hat.

Sadismus und Masochismus ist dann das, woran die meisten Menschen zuerst denken: das Spiel mit dem Schmerz. Genauer gesagt mit Lustschmerz; es geht um den Punkt, an dem Lust und Schmerz sich verbinden und Schmerz mehr Lust erzeugt. Nein, auch für Masochisten ist nicht jeder Schmerz lustvoll, sondern es geht ganz viel um ein Spiel mit Grenzen.

Und was haben Sadisten von diesem Spiel? Eine endgültige Antwort auf diese Frage wird es wohl nicht geben, sondern so viele Antworten wie es Sadisten gibt. Für mich hat es manchmal etwas mit der Macht zu tun, die mir ein Mensch über sich einräumt, aber viel häufiger bin ich Reaktionsfetischistin: Es erregt mich, beim anderen Lust zu erzeugen, seine Lust zu sehen und ihn an seine Grenze zu treiben.

Zum BDSM gehört außerdem noch das weite Feld der Fetische: Lack, Leder, Latex, Fußerotik, Windeln, Age Play, und so viel mehr…

Ich bin mit Leib und Seele Switcherin, d.h. ich spiele sowohl in der aktiven als auch in der passiven Rolle, und das in allen Bereichen. Es gibt immer wieder so viel Neues zu erleben, ein so weites Spielfeld der Lust!

Girlfriendsex

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Girlfriendsex (GF6), Sex wie mit der Freundin – was genau soll das sein?

Die meisten übersetzen es als Sex mit viel Gefühl und Zärtlichkeit. Küssen, Kuscheln, Nähe, sich Zeit lassen, zärtlich sein. Blümchen-Sex, um ein nicht so schönes Wort zu benutzen. Oder Vanilla, wie es die BDSMer nennen.

Wenn ich an Sex in (längeren) Beziehungen denke, ist der meist geprägt von Vertrautheit. Man kennt sich, weiß genau was der andere mag, ist ein eingespieltes Team. Die Körper ergänzen sich gegenseitig. Das ist im Paysex nun so gut wie nie der Fall, sondern es treffen meist fremde Menschen aufeinander.

Ich stelle mir beim Girlfriendsex gerne vor, Sex mit jemandem zu haben, den ich gerade kennengelernt habe und der mir ordentlich den Kopf verdreht hat. Diese ersten Wochen, wenn der Sex noch neu ist und man nicht die Finger voneinander lassen kann. Wenn man Stunden und Tage im Bett verbringt und sich viel Zeit nimmt, den anderen Körper zu erkunden, mit Händen und Lippen. Dieses Gefühl, nach dem Sex gleich wieder übereinander herfallen zu wollen, weil es gerade alles so neu und aufregend ist…

Geschichte: Wasserspiele

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Es fühlte sich herrlich verboten an, als ich auf meinen hohen Sandalen in die Duschwanne trat. Der warme Wasserstrahl traf mich und begann langsam, meine Kleidung zu durchnässen. Die weiße Bluse wurde sofort durchsichtig und betonte nun mehr als sie verbarg. Der enge Rock klebte schwer an meinem Körper. An den halterlosen Strümpfen perlte das Wasser ab, lief an meinen Beinen hinab und durchströmte die High Heels. Ich trat ganz unter den Wasserstrahl und ließ das Wasser auch durch meine Haare rinnen, die sich schwer auf meine Schultern legten.

Dann wich ich zur Seite, um ihm Platz zu machen. Auch sein weißes Hemd war schnell durchnässt, und ich konnte die dunklen Tattoos nachzeichnen, die nun durchschimmerten. Langsam öffnete ich die obersten Knöpfe und strich über seine Brust, kniff in die Nippel, spielte mit dem Stoff auf seiner Haut. Der schwarze Stoff der Jeans hing schwer an seinen Hüften. Als ich seine Hose öffnete, strichen meine Finger über den glitzernden Stoff einer Wet-Look-Shorts darunter, und über die deutliche Beule seines Schwanzes, die ich mit meinen Fingern drückte und stimulierte.

Wir küssten uns leidenschaftlich, rieben unsere Körper aneinander und genossen das warme Wasser, das von oben auf uns niederprasselte, und das Gefühl von nassem Stoff auf der Haut. Irgendwann reichte uns das nicht mehr, und wohl oder übel stiegen wir wieder aus der Dusche. Er entledigte sich seiner Jeans, ich blieb wir ich war, und so liefen wir über den Flur zu meinem Zimmer, wobei wir eine Spur nasser Tropfen hinter uns herzogen.

Brr, kühlte das schnell aus! Dankbar ließ ich mich aufs Bett fallen, unter den Heizstrahler. Meine Nippel drückten sich hart durch den nassen, nun kalten Stoff der Bluse. Seine Hände griffen nach mir und streichelten mich, spielten mit dem Stoff und meiner Haut und meiner Erregung… bis wir uns doch ganz der Kleider entledigten und uns von der Leidenschaft wieder aufwärmen ließen.


Geschichten unterliegen meinem Copyright und dürfen nicht kopiert und/ oder an anderer Stelle im Internet veröffentlicht werden!

Plauder-Blog

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Mir ist gerade aufgefallen, dass schon zwei Wochen seit meinem letzten Blog-Eintrag vergangen sind. Offensichtlich war ich zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt – neben einigen aufregenden Treffen vor allem mit Sport. Nachdem ich letztes Jahr sieben Kilo abgenommen habe, stagnierte es im Januar. Jetzt gebe ich mir wieder mehr Mühe, habe schon wieder 1 Kilo weniger, und bis Ostern sollen es noch sechs weniger sein. Insgesamt plane ich noch 10 bis 12 Kilo abzunehmen; dann bin ich wieder bei dem Gewicht, das ich jahrelang gut gehalten habe (bis ich vor vier Jahren angefangen habe zuzunehmen und es vor zwei Jahren so extrem geworden ist). Es macht einfach einen großen Unterschied beim Körpergefühl, vor allen Dingen beim Sport und beim Sex.

Morgen fliege ich für vier Tage nach Rom, bis Montag. Dort werde ich am Freitag meinen Geburtstag feiern und ansonsten einfach ein paar ruhige Tage, die Stadt und die wärmeren Temperaturen (um 16 Grad) genießen. Die Kälte der letzten Wochen nervt mich echt an, da mag ich gar nicht mehr nach Draußen. Ab März ist es dann hoffentlich wieder warm genug, dass ich mit dem Fahrrad ins Appartement fahren kann – das mache ich so ab 6-8 Grad.

Habt ein paar schöne Tage, wir sehen/ sprechen/ lesen uns nächste Woche wieder!

Zeitmanagement

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An manchen Tagen bin ich kurz davor, alles hinzuschmeißen und mir eine andere Arbeit zu suchen. Letzten Mittwoch war mal wieder so ein Tag.

Januar und Februar sind erfahrungsgemäß Monate, in denen ich nicht so viele Termine habe. Nachdem ich Mitte Januar eine Woche krank war, war in den zwei Wochen danach wenig los. Dieses Jahr kann ich das entspannt sehen und mich darüber freuen, Zeit für andere Dinge zu haben. Meist fahre ich nur nachmittags für ein paar Stunden ins Appartement.

Montag und Dienstag war es sehr ruhig gewesen, so dass ich mich entschloss, Mittwoch zu Hause zu bleiben und ein lange aufgeschobenes Projekt zu Ende zu bringen. Falls mein Telefon noch schellen sollte, könnte ich ja schnell reinfahren – von meiner Wohnung bis zum Appartement brauche ich eine halbe Stunde, kann also mit unter einer Stunde Vorlauf Termine vergeben.

Um halb drei rief mich ein Kunde an, der mich schon seit vielen Jahren kennt – und der demnach auch wissen sollte, wie ungern ich ganz spontan arbeite. Dienstag hatten wir bereits telefoniert und er mir gesagt, wie viel Lust er auf mich hätte, dass er aber noch krank sei und mich nicht anstecken wolle. Jetzt wollte er also am Tag darauf kommen – aber bitte jetzt sofort. Als ich freundlich sagte, dass ich nicht im Appartement sei, aber problemlos um viertel nach drei da sein könnte, lehnte er ab: „Ne, dann fahr ich jetzt nach Hause und melde mich die Tage wieder. Schade, ich habe gerade solche Lust auf Dich…“ In dem Moment habe ich leider die Selbstkontrolle verloren und bin pampig geworden. Er hat so große Lust auf mich, aber nicht genug, um noch eine Viertelstunde irgendwo einen Kaffee zu trinken?!

Ich habe gerne das Gefühl, dass meine Kunden wirklich zu mir kommen wollen und nicht einfach eine Liste durchtelefonieren und im Zweifelsfall die nächste anrufen, wenn es nicht sofort klappt. Deswegen irritiert es mich, dass selbst Stammkunden, die regelmäßig zu mir kommen, manchmal zu einem solchen Verhalten neigen. Was ist denn so schwer daran, mich anzurufen, wenn man sich überlegt, dass man gerne kommen würde – und nicht erst wenn man im Auto sitzt und schon halb auf dem Weg ist?

Davon abgesehen, dass ich ab und zu auch gerne etwas Privatleben habe, mag ich es auch, mich auf meine Kunden einstellen zu können. Mir in Ruhe zu überlegen, welches Outfit zu diesem Termin und dem gewünschten Setting passt, Spielzeug rauszusuchen, vielleicht schon mal Öl für eine Massage warm zu machen, mich gedanklich auf die Begegnung einzustimmen. Der Kunde zahlt schließlich eine Menge Geld für meine ungeteilte Aufmerksamkeit und Hingabe, da sollte ich nicht in Gedanken noch halb woanders sein.

Mittlerweile bin ich zum Glück wieder mit meiner Arbeit versöhnt. Donnerstag und Freitag hatte ich einige sehr schöne Termine, und das ganz ohne Terminstress.

P.S. Am 02.07.15 habe ich schon mal einen Blog-Eintrag zu diesem Thema geschrieben. Leider kommt es immer wieder hoch…

Anekdote

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Montagabend, ich liege auf dem Bett und telefoniere mit einer Freundin (die keine SDL ist). Irgendwann berichte ich:

„Ich habe wieder Probleme mit meinem Bein, ich humple total. Habe es gestern im Fitnesstudio übertrieben und war heute Morgen noch Joggen, danach war das Knie geschwollen. Und heute Nachmittag habe ich dann eine dreiviertel Stunde auf High Heels vor dem Gynstuhl gestanden – so ein Scheiß, jetzt kann ich mich gar nicht mehr bewegen!“

Kurze Pause am anderen Ende, dann lautes Gelächter. „In High Heels vor dem Gynstuhl? Was machst du denn für Sachen?“ Ja, ich gebe zu, nach Außen hin wirkt meine Arbeit wohl manchmal etwas komisch…

Tabus

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Im Gespräch mit Kolleginnen oder auch hier, wenn ich Blogs lese, finde ich es immer wieder erstaunlich, wie individuell Tabus sind. Jede einzelne Frau zieht da die Grenzen anders (und die Kunden auch, aber das wird nur selten diskutiert).

Ein häufiges Tabu ist Küssen. Zu intim, ist das Argument. Als ob es Argumente bräuchte – sie mag es halt nicht und bietet es nicht an und gut. Ich küsse sehr gerne, wenn es passt. Wenn nicht: auch gut. Manchmal passt es nicht zur Situation, und Erotik geht auch ohne.

Manche Frauen lassen sich nicht gerne lecken. Ich teile dieses Tabu nicht, kann es aber nachvollziehen. Wenn frau sich nicht darauf einlassen kann, ist es unangenehm. Und um sich einzulassen, braucht es ein gewisses Maß an Vertrauen – etwas, das im Paysex nicht immer gegeben ist.

Meine Tabus liegen eher im gesundheitlichen Bereich, da gehe ich keine Risiken ein: Alles safe! Spiele mit Körperflüssigkeiten nur mit großer Umsicht.

Verbalerotik mag ich nicht, das turnt mich meist ab. Mein einziges „unvernünftiges“ Tabu.

Und dann gibt es noch eine relativ große Grauzone. Darunter fallen in erster Linie Dinge (meist aus dem SM-Bereich), bei denen ich das Gefühl haben muss, dass ich sie sicher anbieten kann (wenn ich aktiv spiele) oder dass mein Kunde weiß was er tut und worauf er achten muss (wenn ich passiv bin). Da kommt es dann aufs Vorgespräch an, ob ich mich auf etwas einlasse oder es ablehne.

Last but not least: Manche Dinge sprechen mein Kopfkino einfach nicht an. Ich kann keine überzeugende Domina sein. Ich mag keine Materialschlachten und das Abarbeiten von technischen Spielereien, unser schwarzes Studio wirkt auf mich de-inspirierend, und viele Fetische erschließen sich mir einfach nicht. Das sind keine wirklichen Tabus, aber häufig lehne ich trotzdem ab, weil der Termin wahrscheinlich für beide Seiten unbefriedigend verlaufen würde.

Film „Violently Happy“

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„Paola Calvos Dokumentarfilm „Violently Happy“ zeigt die Welt des BDSM auf ganz neue Weise. Die Regisseurin begleitet den Choreographen Felix Ruckert und die Kulturarbeiterin Mara Morgan, die mit anderen Teilnehmern in ein Spiel zwischen Tanz, Meditation, Schmerz und Sex eintauchen. Dabei lässt sie ihren Protagonisten freien Lauf und hält sich zurück. Trotz der Explizitheit der Aufnahmen ist die Grundstimmung von „Violently Happy“ ruhig, fast schon esoterisch und meditativ. Ein intimer und gewagter Trip in unbekannte Regionen der Sexualität.“

Ich habe den Film gestern Abend bei einer Einzelvorführung hier in Hamburg gesehen und war … beeindruckt, bewegt, berührt… Wenig Geschichten, kaum Erklärungen, sondern teils ruhige, teils heftige, immer intime Bilder und Szenen, die einen ganz ins Geschehen hineinholen.

Das dabei gezeigte BDSM unterschied sich stark von dem rollenspiel-geprägten SM, wie ich es aus Studios und Clubs kenne. Es ging um Erwachsene auf Augenhöhe, die miteinander gespielt haben; Spiele um Lust, um Schmerz, um Emotionen, um Körperlichkeit und Sexualität…

Leider gibt es nur sehr wenige Vorführungen, aber im Mai soll die DVD kommen, und ich kann den Film nur allen empfehlen, die sich mit BDSM jenseits von Klischees beschäftigen.

Wenn Fantasien wahr werden

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Vor einigen Wochen trat ein Kunde mit einer ganz speziellen Fantasie an mich heran. Er wollte mit mir ein SM-Spiel spielen, bei dem ich von Anfang an die Augen verbunden hätte und fixiert wäre, so dass ich die ganze Zeit mit einem mir Unbekannten spielen würde. Zu meiner Sicherheit würde eine Kollegin von mir dabei sein.

Etwas nervös war ich trotzdem, als es an diesem Abend an der Tür schellte. Die Tür zu meinem Zimmer war geschlossen, ich hörte nur die Schritte auf dem Flur, dazu die Stimmen – ihre hohe, fröhliche Stimme, und eine tiefe, unbekannte Männerstimme. Wie er wohl aussah? Das würde ich erst deutlich später erfahren.

Leise schlüpfte sie zu mir ins Zimmer für die letzten Vorbereitungen. Ich kniete mich auf den Strafbock und zog die Augenbinde über mein Gesicht, so dass meine Welt im Dunkeln versank. Langsam lehnte ich mich vor und legte auch den Oberkörper ab, versuchte mich zu entspannen, während sie schnell meine Hände fixierte und Seile um Taille und Oberschenkel schlang, um mich so völlig zu fixieren.

Dann verließ sie das Zimmer wieder, und einige Minuten war es still um mich, bevor sich die Tür wieder öffnete. Erneut hörte ich seine Stimme, die mich nun ansprach: „Na, wen haben wir denn da?“ Seine Hände glitten über meine Schultern. „Du warst frech und brauchst Bestrafung, ja?“

Ich schwieg, gefangen in der Dunkelheit hinter der Augenbinde, diesen fremden Berührungen hilflos ausgeliefert. Mein Atem ging schneller, während seine Hände von meinen Schultern abwärts glitten, über meine Hüften, meine Beine. Mein Rock wurde hochgeschoben, Hände glitten zwischen meine Beine, umfassten dann meine Brüste.

Eine Hand litt zwischen meine Beine, teilte meine Schamlippen, und mir wurde peinlich bewusst, wie nass ich schon war. Finger glitten durch meine Nässe, rieben über meine empfindlichste Stelle, ließen meinen Atem noch schneller werden und meinen Puls rasen.

Er zog die Hand zurück und wandte sich an meine Freundin: „Hast du einen Flogger zum Aufwärmen?“ – „Nimm die Hand!“, war ihre lapidare Antwort. Schon trafen mich die ersten Schläge, wohlgezielt, in schneller Abfolge. Ich konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken.

Die fremden Männerhänden rieben meinen Po, schlugen mich, erhitzten mein Fleisch. Ich fühlte mich hilflos und gedemütigt in der Wollust, die mir dies bereitete. Seine Finger tauchten wieder zwischen meine Beine, testeten meine Nässe, reizten mich.

„Gib mir mal einen Plug, ich will sie vorbereiten“, war seine nächste Anweisung. Kühles Gleitgel wurde über meine Rosette gestrichen und ein kleiner Plug in mich geschoben, der allerdings sofort wieder hinausrutschte. Noch zwei Mal schob er ihn in mich, mit demselben Ergebnis. Sichtlich unzufrieden drohte er mir bei jedem Mal zehn Schläge an, bis meine Freundin sich erbarmte und ihm einen anderen Plug gab, der problemlos an der vorbestimmten Stelle blieb.

Er trat zurück, doch statt der erwarteten Schläge ließ er sich allein und wandte sich meiner Freundin zu. Ich konnte sie hören, als seine Hände ihre großen Brüste streichelten. Gebannt lauschte ich, als sie vor ihm auf die Bettkante sank und seinen Schwanz lutschte. Das leise saugen, ihr Lachen, sein Stöhnen… Frustriert lag ich still und spürte die Leere zwischen meinen Beinen.

„Stell dich mal da hin“, wies er sie an, und ich spürte, wie sie sich über mich beugte. Ihre Brüste strichen über meinen Rücken, als sie sich neben meinen Schultern abstützte. Dann umfasste er ihre Hüften und begann, sie von hinten zu ficken. Ich hörte das Stöhnen der Beiden, spürte ihre Bewegungen über mir, und schwankte zwischen Erregung und Frustration hin und her.

Ich konnte deutlich hören, als er kam und sich dann aus ihr zurückzog. Sie lachte wieder, und dann verschwand die Berührung ihrer Brüste von meinem Rücken. Lachen, Atem, das Klirren von Gläsern im Hintergrund. Dann plötzlich wieder seine Hände auf meinem Po: „So, nun aber wieder zu dir und deiner Bestrafung!“

Seine Handflächen schlugen wieder auf meinen Po, um mich erneut aufzuwärmen. Dann trat er hinüber zur Kommode, auf der die Schlaginstrumente lagen. Gespannt wartete ich, was er auswählen würde, und war erleichtert, als ich das Klatschen des Paddels erkannte. Nicht so schlimm!

„Zehn Schläge, du zählst mit!“, wies er mich an, und ich gehorchte dankbar. Zehn, das war gut auszuhalten. Eins. Zwei. Drei. Er schlug gut, und das Paddel fühlte sich vertraut an auf meiner Haut. Vier. Fünf. Sechs. Sieben. Hart, aber mehr anregend als schmerzhaft, und weit von meinen Grenzen entfernt. Acht. Neun. Zehn. „Danke, Herr.“ Eigentlich zu schnell vorbei für meinen Geschmack.

Wieder trat er zur Kommode, und dann strich das Ende der Gerte über meine Haut. Wieder zehn. Härter. Besser. Lust auf mehr… Lust auf viel mehr! „Zehn noch!“ Ein letztes Mal trat er an die Kommode, und ich erkannte das Klappern des Rohrstocks, schon bevor er sich darüber beklagte, dass dieser nicht ordentlich gewässert sei.

Nun biss ich doch die Zähne zusammen in gespannter Erwartung. Mit einem Rohrstock könnte er mich an meine Grenzen bringen…. Doch er zog nicht voll durch, seine Schläge waren kontrolliert und gleichmäßig. „Zehn. Danke, Herr.“

Seine Finger zwischen meinen Beinen, die meine Nässe verteilten, dann mit dem Plug in meinem Po spielten und mich so zum Stöhnen brachten. „Hilf mir mal“, wandte er sich an meine Freundin. Meine Fesseln wurden gelöst, und etwas zittrig stand ich plötzlich auf den Beinen. Sie führte mich hinüber zum Bett. „Bettkante vor dir. Knie dich darauf und rutsch nach vorne!“

Auf allen vieren kniete ich auf dem Bett, immer noch in Dunkelheit gehüllt. Hörte, dass sie seinen Schwanz wieder in den Mund genommen hatte und ihn so in Form brachte. Dann Finger, die den Plug entfernten und sich tastend tief in mich bohrten.

Dann, endlich, schob er seinen Schwanz in mich. Langsam, aber unerbittlich schob sich ein großer Schwanz tief in meinen Po, und ich schrie auf, irgendwo zwischen Lust und Schmerz. Er begann, mich zu stoßen, hart und schnell, und ich musste die Hände ins Bettzeug krallen, um gegenhalten zu können. Sein Becken klatschte gegen meinen Po, und er stöhnte kehlig.

Die Zeit schien still zu stehen, und ich verlor komplett den Bezug zu meiner Umgebung. Es gab nichts mehr als die Dunkelheit hinter der Augenbinde, mein angespannter Körper und der harte Schwanz, der immer wieder in mich stieß und mich zum Beben, Stöhnen und Schluchzen brachte.

Seine Hände strichen über meinen Po, und er wurde langsamer, zog sich dann aus mir zurück. „Gib mir mal ein neues Kondome“, sprach er sie an, und drehte mich dann auf den Rücken. Ein unvertrauert Körper über meinem, meine Beine hochgebogen an den Körper, die Arme neben dem Kopf. Immer noch passiv, ausgeliefert, zum Objekt geworden.

Endlich drang er in meine nasse Möse ein, und mein Körper wand sich vor Lust. Schnell und hart stieß er mich, und bald kamen wir beide zum Höhepunkt. Als er auf mich sank, spürte ich das erste Mal mehr von ihm als seine Hände und seine Schwanz.

Er zog sich zurück, kam aber gleich darauf wieder zu mir, zusammen mit meiner Freundin. Vier Hände streichelten mich und zogen mich dann aus: Schuhe, Strümpfe, Korsage, Rock, die Manschetten… Ich blieb passiv, genoss es nun ganz im Mittelpunkt zu stehen.

Und dann, ganz zum Schluss, zogen seine Hände die Augenbinde herunter. Einen Moment lang hielt ich die Augen noch geschlossen, dann blinzelte ich gegen das scheinbar so helle Licht und sah neugierig zum ersten Mal in sein Gesicht.

Logik des Geldes

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Heute Morgen hatte ich mal wieder so einen Mail-Kontakt, der mich den Rest des Tages den Kopf schütteln ließ:

Er: „Hi würdest Du XXX machen? Würde es auch entsprechend bezahlen.“
Ich: „Kann ich nicht.“
Er: „Schade, würde echt gut zahlen.“

Wenn ich sage „Ich kann das nicht.“ kann das Unterschiedliches meinen:

– Es ist mir körperlich nicht möglich.
– Ich habe das nötige Wissen nicht.
– Es zählt zu meinen Tabus.

In allen drei Fällen macht es überhaupt keinen Sinn, mich mit mehr Geld überzeugen zu wollen. Falls ich mich darauf einlassen sollte, wäre das Ergebnis nämlich so:

– Ich sage etwas zu, was bei mir körperlich nicht funktioniert. Es wird nicht plötzlich funktionieren, nur weil ich mehr bezahlt kriege. Ich sage also etwas zu, bei dem mir klar ist, dass ich es dann nicht machen kann und der Kunde frustriert sein wird (zu Recht). Falls ich doch versuche, etwas zu erzwingen, gehe ich ein hohes gesundheitliches Risiko ein.
– Ich versuche mich an etwas, von dem ich keine Ahnung habe. Im besten Fall wird der Kunde frustriert, weil es nicht so wird wie er sich das vorgestellt hat. Im schlimmsten Fall setze ich den Kunden unkalkulierbaren gesundheitlichen Risiken aus.
– Ich mache etwas, das mir zuwider ist oder das ich für nicht verantwortbar halte, und verstoße dadurch gegen meine eigene Integrität. Damit füge ich mir selbst psychischen Schaden zu, der noch Zeit zum Heilen brauchen wird, wenn ich das verdiente Geld längst ausgegeben habe.

In allen drei Fällen sehe ich weder für mich noch für den Kunden einen Sinn darin. Ich muss also alle, die an einem Treffen mit mir interessiert sind, bitten, sich auf mein Urteil darüber zu verlassen, was ich kann und was nicht. Ist besser für beide!

Nachtrag:
Ich habe in den Jahren, in denen ich SDL bin, einige Male Kunden erlebt, denen es nicht wirklich um etwas Bestimmtes ging, sondern rein darum, mich dazu zu bringen, etwas zu tun das ich vorher abgelehnt habe. Das sind Machtspielchen. Das finde ich respektlos und breche den Kontakt sofort ab.

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