Traumfrau mit Nebenwirkungen

Blog von Tina, Sexarbeiterin aus Hamburg

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Der Spiegel

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Im vorderen Zimmer unseres Appartements, das nur selten genutzt wird, stand schon seit langem ein Spiegel. In einem schwarzen Metallrahmen, so dass er frei im Raum stehen kann, und mit einer Kippfunktion, die es ermöglicht, das Spiegelbild an jede beliebige Position anzupassen.

Vor ein paar Wochen blieb einer meiner Gäste auf dem Rückweg vom Bad mit mir vor dem großen Spiegel im Flur stehen, um uns zu beobachten. Spontan holte ich den Spiegel aus dem vorderen Zimmer in mein Zimmer, und wir verbrachten eine erotische Zeit damit, unser Spiel im Spiegel beobachten zu können.

Seitdem steht der Spiegel in meinem Zimmer – manchmal einfach nur vergessen in einer Ecke, aber er wird auch immer wieder mal hervorgeholt. Ich genieße es, auf allen Vieren auf dem Bett zu knien und im Spiegel zu sehen, wie ich von hinten genommen werde. Der Anblick von hinten in den Spiegel ist wahrscheinlich noch spannender…

Vor allem bei bizzaren Spielen nutze ich den Spiegel. Manchmal aus Spaß am Zusehen und Zeigen, manchmal aber auch, um den Kontakt halten zu können, wenn ich gerade hinter jemandem stehe.

Und mehrmals am Tag nutze ich den Spiegel einfach nur, um mein Outfit zu kontrollieren und mit mir selbst zu kokettieren. Ja, ein bisschen narzistisch sind wir doch alle!

Urlaub

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Nach einer sehr intensiven Woche mit vielen tollen Begegnungen werde ich nun eine Woche lang nicht zu erreichen sein. Richtig Urlaub ist es leider nicht (obwohl ich den auch nötig hätte). Wie schon ein paar Mal erwähnt mache ich noch eine Ausbildung, und davon ist Donnerstag bis Sonntag der vorletzte Teil. Die Tage davor werde ich nutzen, um meine Familie zu besuchen und Freunde zu treffen.

Eigentlich wollte ich jetzt gerade in Rom sein, aber das hat leider nicht so geklappt wie angedacht. Diesen Urlaub werde ich im Februar machen, über meinen Geburtstag. Bis dahin ist es allerdings noch etwas hin.

Meiner Meinung nach bietet sich die dunkle Jahreszeit, die jetzt kommt, geradezu an für lange Massagen und sinnlich-kuschelige Dates. Darauf freue ich mich schon!

Skurile Anfrage

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SMS morgens um 10:49: „Hi… Würde gerne meinem Kumpel ein nachträgliches Geschenk machen und ihm eine Stunde mit dir schenken. Er soll aber nicht wissen was ihn erwartet. Er ist 41 Jahre und zur Zeit Single. Ich würde ihn mit einem Umschlag in dem 150 Euro sind zu dir schicken. Wäre das möglich? Heute Vormittag noch?“

Ich habe die Anfrage abgelehnt und mir danach den Rest des Vormittags Gedanken darüber gemacht. Irgendwie kann ich ja drüber lachen, aber mal ehrlich: Wie kommen Männer auf solche Ideen?

Erst mal finde ich, dass jeder selber entscheiden soll, ob er zu einer SDL geht oder nicht. Sex ist trotz allem noch etwas Intimes, dass man nicht mit jedem teilen möchte, und für viele funktioniert das nur in einer privaten Begegnung (welcher Art auch immer).

Außerdem würde ich mir bei keinem meiner Bekannten, egal ob männlich oder weiblich, zutrauen zu beurteilen, ob er eine Frau/ einen Mann sexy findet und gerne Erotik mit dieser Person erleben würde. Ob der berühmte Funke überspringt oder nicht kann nur derjenige selbst entscheiden. Es ist halt nicht immer nur die Optik entscheidend…

Von der anderen Seite betrachtet, ist es mir einfach wichtig, dass mein Kunde wirklich zu mir kommen will und sich wenigstens ein bisschen mit meinem Profil beschäftigt hat. Wer einfach nur eine Liste abtelefoniert, welche Frau wohl gerade spontan Zeit hat, ist bei mir falsch. Und wer sich seine Frau von anderen aussuchen lässt, erst recht!

Jetzt wird es Herbst

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Hier in Hamburg hat es gestern Nachmittag angefangen zu regnen, es scheint als wären die klaren Tage vorbei. Heute bin ich das erste Mal wieder mit der S-Bahn ins Appartement gefahren statt mit dem Fahrrad, hatte einfach keine Lust nass zu werden.

Leider schlägt sich das Wetter auch auf mein Bein nieder. Vor acht Jahren wurde bei einem Unfall mein Oberschenkel zertrümmert, und ab und zu tut es immer noch weh, vor allem bei nass-kaltem Wetter. Dann fällt es mir bei jedem Schritt schwer, nicht zu humpeln. Komischerweise klappt das auf High Heels fast besser als draußen in Turnschuhen – also keine so große Gefahr für den Sexy-Faktor bei der Arbeit.

Auf der anderen Seite ist das jetzt genau das richtige Wetter für lange Massagen, Sinnlichkeit und kuschelige Nähe. Die frühe Dämmerung, dazu sanftes Licht, der Geruch von Durftkerzen und warmem Massage-Öl… mh, der Herbst hat auch schöne Seiten!

Natürlich oder „perfekt“?

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In den letzten zehn Jahren hat die Anzahl der Schönheits-OPs deutlich zugenommen, vor allem im Sex-Gewerbe. Klar, wir verdienen ja auch mit unserem Aussehen Geld. Trotzdem finde ich es extrem, wie weit manche Frauen gehen:

Brüste mehrmals vergrößert, bis auch jedem auffällt, dass es Silikon ist (und irgendwann der Rücken nicht mehr mitmacht). Lippen wie ein Porno-Sternchen. Das Gesicht glattgespritzt mit Botox, so dass man um Jahre jünger wird und die Mimik tot ist. Und so weiter…

Ab und zu erzähle ich eine Anekdote, die schon zehn Jahr her ist: Ich saß am Tresen einer Bar, als eine flüchtige Bekannte mich kritisch musterte und dann ansprach: „Du hast ja ziemlich kleine Brüste. Willst du das nicht mal machen lassen?“

Mittlerweile bin ich nicht nur älter und habe mehr Narben etc an meinem Körper, sondern auch die Anzahl der Frauen um mich herum, die etwas machen lässt, hat deutlich zugenommen. Manchmal kommt mir schon der Gedanke, dass ich nach einer OP doch besser in den Schönheits-Standard passen würde…

Aber zum einen habe ich großen Respekt vor OPs, und zum anderen mag ich mein Körpergefühl, so wie es jetzt ist. Man kann so viel über Sport, Ernährung und Pflege ändern, da werde ich wohl nie so weit kommen, dass ich ernsthaft eine OP in Erwägung ziehe.

Zum Glück gibt es genug Männer, die nicht die „perfekte“ Frau suchen oder eine Barbie-Puppe, sondern denen es um Begegnung geht, um etwas Echtes – so wie mir. Demnach ist mein Aussehen also ein Weg, genau die Kunden zu finden, die ich mir wünsche.

Abnehmende Toleranz

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Vor 20 Jahren, als ich das erste Mal den Begriff „Prostituierte“ gehört habe, hatte ich dabei das Bild von Edel-Callgirls vor mir, die ein aufregendes, glamouröses Leben führten. Dieses Bild verstärkte sich Anfang des Jahrhunderts, als Prostitution in Deutschland legal wurde und zum ersten Mal das Phänomen „Hobby-Hure“ auftauchte.

In den letzten Jahren ist der Trend rückläufig, und die jetzige Überarbeitung des Prostitutionsgesetzes zeugt davon. Letztes Jahr schrieb der SPIEGEL einen großen Artikel über „das Elend der Prostituierten“ und den „Verkauf von Frauen (und ihrer Würde)“, und in der letzten Woche hat der STERN nachgelegt – der Artikel über das ARTEMIS ist ein perfektes Beispiel für tendenziösen Journalismus.

Diese beiden Zeitungsartikel und viele weitere in Zeitungen und Internet, ebenso wie subjektive Berichte von Aussteigerinnen, verstärken in der Gesellschaft das Bild, das Prostitution frauenverachtend sei und Prostituierte arme, geschundene Frauen, die sich nichts mehr wünschen als einen Ausweg aus ihrem Elend. Komisch nur, dass ich in all den Jahren nie eine solche Frau getroffen habe… Dafür jede Menge selbstbewusster Frauen, die die Freiheiten und guten Verdienstmöglichkeiten dieser Tätigkeit genossen. Oder Frauen, die immer mal wieder ein- und ausstiegen – alles freiwillig.

Aber von diesen Frauen wollen die meisten nichts hören, erst recht nicht die Medien. Und in der Gesellschaft wird das dort gezeichnete Bild übernommen, da die wenigsten in ihrem Umfeld eine Prostituierte kennen (zumindest nicht bewusst). Also wird die Gesellschaft immer intoleranter gegenüber Prostituierten – und meiner Meinung nach in den letzten Jahren auch wieder vermehrt gegen alle, die irgendwie anders sind.

Ich habe keine Angst vor dem neuen Prostitutionsgesetz; das ist eine Unannehmlichkeit, die mir aber (erst mal) nicht schadet. Angst habe ich vor der abnehmenden Toleranz, vor der zunehmenden Ausgrenzung und den Vorurteilen. Ich bin nicht nur Prostituierte, sondern auch ein ganz normaler Mensch mit einem Leben außerhalb der Arbeit – einem Leben, dass ich gerne in Gesellschaft verbringe, ohne mir ständig Gedanken um Vorurteile und Ausgrenzung zu machen.

Reaktionsfetischistin

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„Worauf stehst du ganz besonders?“, werde ich öfter mal gefragt. Häufig komme ich bei dieser Frage ins Stottern. Generell habe ich einen breiten Horizont, es gibt sehr viele Sachen, die ich geil finde, wenn die Situation passt.

Das, was mich beim Paysex am meisten anmacht, lässt sich nicht inszenieren: Ich stehe darauf, die Reaktion meines Kunden zu sehen. Ich möchte sehen, wie ich jemanden richtig geil mache. Wie ich das erreiche, ist dann eher nebensächlich.

Es gibt Kunden, die einfach total auf meinen Körper stehen. Die mich anstarren, wenn ich mich ausziehe und nackt vor ihnen stehe. Die meine Tattoos bewundern oder auf meine Figur stehen.

Und es gibt natürlich Vorlieben und Fetische. Einen tollen Blowjob, geschickte Fingespiele, ausgefallene Stellungen. Das Gefühl zu beherrschen oder beherrscht zu werden, zu führen oder geführt zu werden. Triggerpunkte, die besonders geil machen (und die an jedem Körper anders sind).

Mein Fetisch ist die Reaktion meines Kunden: Geilheit, die ich in seinem Gesicht sehen und in seinem Stöhnen hören kann. Wenn ich diese Reaktion bekomme, macht mich das an – völlig unabhängig davon, was rein technisch sonst passiert.

Materialschlacht

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Hier bei uns im Appartement herrschte in den letzten Wochen ein Wind von Veränderung und Neuanfang. Ich habe eine Kollegin, die sehr bemüht ist, immer aus allem das Beste und das möglichst perfekt zu machen. Generell gehe ich da mit – wenn nicht unsere Ansätze völlig verschieden wären…

Letzte Woche z.B. haben wir neue Möbel für ins Studio bekommen. Der eigentliche Ansatz war, dafür einen Großteil der alten Möbel auszusortieren und sich auf einige Highlights zu konzentrieren. Jetzt haben wir doch möglichst viel behalten… und mir ist das zu unübersichtlich, ich finde mich kaum noch zurecht und verliere den Spaß an der Sache.

Jetzt war und bin ich ja eh nicht diejenige, die gerne oder oft im Studio spielt. Aber wenn ich mit jemandem spiele – egal ob im Studio oder in meinem Zimmer – möchte ich mich auf mein Gegenüber und auf das Spiel konzentrieren. Ich mag es simpel, der Kontakt ist mir wichtiger als die Technik.

Im Oktober werde ich wahrscheinlich mein Zimmer renovieren und auch teilweise neu einrichten. Auch da: simpel. Klare Linien und viel Platz für Kreativität. Natürlich habe ich auch Spielzeug, aber ich beschränke mich da lieber auf ein paar Lieblingsteile, statt mich durch eine ganze Kiste zu arbeiten.

So wie auch beim Spiel: Gib mir ein paar Stichpunkte, Ideen, was Du geil findest, und lass mich das entwickeln und uns zusammen herausfinden, was Dich kickt und wo uns das hinführt.

Morgen habe ich einen Termin, bei dem genau das wunderbar funktionieren wird. Ich freue mich schon darauf!

Träge Sommertage

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Jetzt haben wir doch noch mal ein paar richtig schöne Sommertage bekommen, und ich muss mich jeden Tag zwingen, überhaupt ins Appartement zu fahren. Auf dem Weg hierher fahre ich an einem Badesee vorbei, und diese Woche sind dort schon vormittags viele Menschen in Badekleidung, die einfach den Sommertag genießen.

Ich bin auch in einer eher trägen Stimmung. In den letzten Tagen habe ich einige wunderschöne Massagen gegeben, mit viel Gefühl und Sinnlichkeit. Aber auch viele meiner Kunden scheinen die Sommertage lieber draußen zu genießen… Ich passe mich dem an und werde wohl, solange es so schön ist, nur ein paar Stunden am Nachmittag im Appartement sein – plant bitte etwas Vorlaufzeit vor einem Termin ein.

Spanking/ Flaggelation (passiv)

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Letzte Woche hatte ich mal wieder das Vergnügen, meinen Masochismus ausleben zu können. Das passiert leider nicht so häufig, und wenn dann eher in meinem Privatleben. Aber auch beruflich freue ich mich auf Männer, die Lust aus dieser Art von Spiel ziehen können und das nötige Einfühlungsvermögen besitzen.

Flaggelation (Kurzform Flag) bezeichnet Schläge mit der Hand, meist auf den Po. Spanking sind alle anderen Arten von Schlägen, also mit Paddel, Gerte, Rohrstock etc.

Mein Gast letzte Woche hatte mich schon einmal auf diese Art bespielt, und ich habe mich gefreut ihn wiederzusehen. Zuerst hat er mich übers Knie gelegt und meinen Po mit der Hand bearbeitet, bis er warm und schon leicht rot war.

Dieses Spiel mit dem Schmerz setzt in meinem Körper jede Menge Endorphine frei und versetzt mich in ein regelrechtes High. Ja, ich kann den Schmerz wirklich genießen – vorausgesetzt, der Aktive kann mich richtig lesen und seine Schläge danach dosieren.

Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich sich die verschiedenen Geräte auf dem Körper anfühlen: Das Paddel gibt einen stumpfen Schmerz, die Gerte zieht, und Rohrstöcke geben ein gemeines Beißen. Und dann gibt es noch exotischere Schlaginstrumente, die ich meist zu Anfang gar nicht einschätzen kann…

In meinem Zimmer habe ich mittlerweile eine gespolsterte Bank, auf der ich knie und mich dem Spiel hingebe. Manchmal kann ich mich einfach treiben lassen und genießen und manchmal werde ich vor Herausforderungen gestellt, z.B. die Schläge mitzuzählen und mich damit auch darauf einzustellen, sie „auszuhalten“.

Irgendwann hatte ich natürlich einen Grenze erreicht, und dass war dann der Punkt, an dem wir den Abend mit schönem Sex abgeschlossen haben. Danach bin ich wie auf Wolken nach Hause geschwebt… allerdings mit der S-Bahn statt mit dem Fahrrad, den mein Po brannte ganz schön, und am nächsten Tag hatten ich einen ordentlich blauen Fleck.

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