Traumfrau mit Nebenwirkungen

Blog von Tina, Sexarbeiterin aus Hamburg

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Offene Beziehungen

Dies ist eine Kopie, der Text wurde ursprünglich veröffenlicht auf meinem Profil „TraumfrauHH“ bei kaufmich.com.


Neulich hatte ich wieder ein ungewöhnliches Vergnügen: Mein Gast – wir kannten uns schon – kam rein, begrüßte mich freundlich und schob gleich hinterher: „Ach ja, und schöne Grüße von meiner Frau!“ Wir konnten dann zusammen darüber lachen und uns darüber austauschen, wie schön offene Beziehungen sind.

Für mich selbst kann ich mir Monogamie überhaupt nicht mehr vorstellen. Auch wenn offene Beziehungen manchmal extrem anstrengend sind, weil sie viel Kommunikation und Reflektion erfordern, genieße ich jeden Moment dieser Art von Offenheit und Mitfreude. Ich bin überhaupt nicht eifersüchtig, sondern kann meinem Partner für jede weitere Begegnung von ganzem Herzen viel Spaß und eine tolle Zeit wünschen. Umgekehrt nehme ich meinem Partner nichts weg, wenn ich noch andere Männer treffe (egal ob für Geld oder nicht, ob einmalig oder öfter), sondern freue mich dann im Gegenteil wieder mehr aufs nach Hause kommen und die Vertrautheit, die wir miteinander haben.

Ich verstehe natürlich, dass das für viele meiner Gäste so nicht funktioniert. Monogames Denken und Eifersucht sind den meisten von uns anerzogen, und eine Beziehung nach vielen Jahren Monogamie zu öffnen ist sehr schwierig bis unmöglich. Also spart man sich den Ärger und geht halt heimlich fremd. Ich verurteile das nicht, sondern halte es sogar manchmal für den besseren Weg aus einer Reihe von mittelmäßigen Optionen.

Trotzdem nimmt die Zahl der Menschen in meinem Bekanntenkreis zu, die nicht mehr an Monogamie glauben sondern sich eine offene oder sogar polyamore Beziehung wünschen – und auch bereit sind zu diesem Wunsch zu stehen und dafür zu kämpfen. Offenheit, Wahrheit und Integrität sind einfach Werte, sie sich gut anfühlen – nicht nur wenn man sie von anderen bekommt, sondern erst recht wenn man sie für sich selbst lebt.

Safer Sex und das neue Prostitutionsgesetz

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In drei Tagen ist es jetzt so weit, am 1. Juli tritt das neue Prostitutionsgesetz in kraft. (Ich weigere mich, den Begriff „Prostitutionsschutzgesetz“ zu gebrauchen, denn von Schutz kann nun wirklich keine Rede sein – wir sind erwachsene Frauen und brauchen nicht vor uns selbst beschützt werden!)

Hier in Hamburg ist man noch nicht so richtig auf das Gesetz eingestellt. Die Stelle für Registrierung etc ist noch nicht benannt; wenn man auf der Internetpräsenz der Stadt nach dem Thema sucht, landet man bei dem Hinweis: „Eine Seite mit allen Informationen zum neuen Prostitutionsgesetz wird ab dem 1. Juli online sein.“ Es wird schon gemunkelt, dass in Hamburg der Start der Registrierung auf den 1.10. verschoben ist und bis nach 2018 rein verlängert werden wird. Man wird sehen…

Was aber definitiv ab 1. Juli relevant ist, ist die Kondompflicht. Einige Internetseiten haben schon angefangen mit der Umsetzung und Begriffe wie „Französisch natur“ oder „Französisch total“ oder „Französisch mit Aufnahme“ tauchen in der Servicelisten nicht mehr auf.

Die Betreiberin meines Appartements hat jetzt angekündigt, Schilder in die Zimmer zu hängen, die mit Piktorgrammen auf die Kondompflicht bei GV, OV, AV hinweisen. Ich finde den Gedanken, ständig auf so ein Schild zu schauen, ziemlich unsexy. Zumal meine Kunden es von mir eh nicht anders kennen; ich habe immer großen Wert auf meine Gesundheit und die Gesundheit meiner Kunden gelegt und nur safe gearbeitet.

Hier bei kaufmich taucht das Thema ja immer wieder mal im Blog auf, mit dem Tenor „Geht gar nicht, wie kann man nur ohne wollen/ anbieten.“ Aber ich bin nicht so naiv zu glauben, dass es nicht doch Frauen gibt, die sich für ein paar Euro mehr dazu verleiten lassen. Vor einiger Zeit landete ich sogar mal auf einer Homepage, wo „AO“ eine Ankreuz-Möglichkeit in der Serviceliste war. (Ich habe von der Registrierung auf dieser Seite Abstand genommen.)

Jetzt dürfen unsafe Praktiken also nicht mehr beworben werden. Ich habe die Hoffnung, dass dadurch bei einigen Kunden die Aufmerksamkeit mehr auf dieses Thema gelenkt wird und sie mal darüber nachdenken, welche Risiken sie eingehen und von der SDL fordern. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass die Nachfrage am Telefon zunimmt und/ oder sich neue Codes entwickeln, um bei den Damen nachzufragen.

Wir alle wissen, dass Verbote meist nur so viel bringen, wie sie konsequent durchgesetzt werden können. Und wer will bei jedem einzelnen Termin kontrollieren, ob Kondome benutzt wurden? Damit sind nicht nur die Studiobetreiber (von denen das neue Gesetz dies verlangt), sondern garantiert auch die behördlichen Stellen überfordert.

Bikini-Shooting

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Jetzt ist es ja endlich Sommer, und ich genieße es total, in leichten Kleidern und Sandalen unterwegs zu sein. Schon seit einigen Wochen plane ich mit meinem Fotografen ein Bikini-Shooting, aber es hat nie richtig gepasst – entweder einer von uns hatte keine Zeit oder das Wetter spielte dann doch nicht mit.

Heute haben wir uns morgens um acht am Badesee getroffen. Eigentlich überhaupt nicht meine Zeit, aber für schöne Bilder nehme ich das in Kauf. Es waren schon über 20 Grad und das Wasser auch warm. Wir haben erst klassische Bikini-Fotos gemacht, erst nur im Wasser stehend und dann immer weiter rein.

Dann ist es erotischer geworden: Ich hatte ein weißes Kleid mit, in dem ich dann ins Wasser gegangen bin, so dass es sich eng und durchsichtig an den Körper schmiegte. Davon ist mir allerdings so kalt geworden, dass ich mich erst mal in der Sonne aufwärmen musste. Danach dann noch ein paar erotische Bilder im Wasser und zum Schluss einige Spielereien mit nassen Haaren.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Bilder!

Auszeit

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Nächste Woche bin ich mal wieder für eine Woche zum Yoga. Das sind immer sehr intensive, aber auch sehr schöne Zeiten. Völlig raus aus allem, in einem ganz anderen Rhythmus als ihn mein Alltag hat, und nur auf mich konzentriert und das was gerade mit und für mich passiert.

Nächste Woche werde ich wohl auch zum ersten Mal seit längerem wieder total offline sein. Unser Lehrer hat darum gebeten, und im Seminarhaus gibt es weder Wlan noch vernünftigen Handy-Empfang. Das wird ungewohnt – kein WhatsApp mit Freunden, nicht zwischendurch mal eben sehen was auf meiner Lieblingsplattform gerade passiert, was die anderen gerade so machen.

Eigentlich vertrödle ich im Alltag viel zu viel Zeit in sozialen Netzwerken und Co. Klar macht es Spaß, aber wenn ich darüber nachdenke, was ich in der Zeit alternativ machen könnte, ärgere ich mich schon manchmal über mich selber und meine (virtuelle) Verführbarkeit.

Sicherheit

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Vorgestern habe ich früh Feierabend gemacht und bin bei schönem Wetter gegen sechs mit dem Fahrrad nach Hause gefahren. Ein kurzes Stück durch Schrebergärten und durchs Industriegebiet, dann durch einen Park an der Bille lang, am Außenrand der Boberger Dünen und dann das letzte Stück durch den Wald. Anschließend habe ich ein zwei Bilder davon gepostet – ein Blick vom Park über eine Rasenfläche auf die Bille, und den breiten Schotterweg, der in den Wald führt.

Danach bekam ich eine Nachricht von einem Bekannten: „Alles recht grün. Hast du keine Bedenken?“ Bedenken? Wenn ich an einem Spätnachmittag durch ein Naherholungsgebiet fahre? Warum sollte ich?!?

In den letzten Jahren häufen sich solche Hinweise und Gespräche. Ob ich denn abends um zehn noch alleine nach Hause fahre? Ob ich alleine durchs Industriegebiet laufe? Ob ich Bus/ S-Bahn fahre? Ob ich arbeite wenn ich alleine im Appartement bin? Alles zu gefährlich, an der Grenze zum Leichtsinn!

Ehrlich gesagt mache ich mir über so was selten Gedanken. Ich war schon früh viel alleine unterwegs, auch nachts, und ich kann mich an keine bedrohliche Situation erinnern. Selbst die letzte blöde Anmache ist lange her.

Was sollte ich sonst machen? Zu Hause bleiben? Nicht mehr ohne männliche Begleitung unterwegs sein? Kann doch auch nicht sein… Ich habe nicht das Gefühl, dass es gefährlicher geworden ist als früher, und ich fühle mich weder von Einwanderern noch von gebürtigen Deutschen bedroht. Ausnahme: Ich bin am Wochenende nicht gerne auf der Reeperbahn, da sind mir zu viele Betrunkene. Aber selbst da habe ich mehr Angst, im Gedränge bestohlen zu werden, als vor Übergriffen.

Was meine Arbeit angeht: Ich bin seit 14 Jahren Sexarbeiterin und habe in der Zeit auch mal fast 9 Jahre alleine in einer Wohnung gearbeitet. Es gab eine Hand voll (!) unschönes Szenen, Termine die abgebrochen oder nie richtig angefangen wurden, was einen blöde Situation für alle Beteiligten ist. In keiner dieser Situationen habe ich mich bedroht gefühlt.

In meinem jetzigen Appartement ist meist noch eine Kollegin da. Bestimmte Termine mache ich nicht, wenn ich alleine bin, da kläre ich das vorher (v.a. Fesselspiele u.ä.) und achte darauf, dass die Kollegin im Nebenzimmer ist und nicht am andere Ende des Appartements. Aber einen Großteil der Termine würde ich auch bedenkenlos machen, wenn ich alleine bin. Meist sind meine Gäste eh deutlich nervöser als ich – und wenn man es genau bedenkt, gehen sie auch ein Risiko ein.

Schaukeln

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Ich liebe Schaukeln! Schon als Kind, und auch heute noch kann ich an keinem Spielplatz vorbeigehen, ohne mich kurz auf die Schaukel zu setzen.

Seit einigen Wochen habe ich in meinem Zimmer ein Bondage-Gestell stehen (zum Thema Bondage werde ich die Tage mehr schreiben). Ich möchte auch noch eine Liebesschaukel kaufen, um sie hineinzuhängen, aber bis ich dazu komme, habe ich erst mal mein Yoga-Tuch hineingehängt. Dort sitze ich manchmal zwischen den Terminen und schaukle so vor mich hin, lasse meine Gedanken schweifen oder lese.

Heute hatte ich zum ersten Mal Sex in diesem Tuch. Ein irres Gefühl! Ich lag entspannt auf dem Rücken im Tuch, die Beine nach oben gelegt, und er stand davor. Eigentlich mussten wir gar nicht viel tun, sondern ich konnte einfach mit dem Tuch vor und zurück schwingen, es ging dann fast von alleine. Ein echt intensives Gefühl!

Später hab ich mich dann noch umgedreht, mit dem Bauch ins Tuch gelegt und die Beine nach hinten um seine Hüften geschlungen. Das war schon ziemlich akrobatisch – auch geil, aber für den Endspurt habe ich die Beine dann doch lieber wieder auf den Boden gestellt.

Nachtrag: Ging plözulich schneller als gedacht. Ich habe jetzt auch eine Liebesschaukel, für wackelige Spiele!

Freie Tage

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Hattet Ihr schöne Tage (trotz der Kälte)? Ich hatte eigentlich geplant, auch an den Ostertagen ein paar Dates zu machen, aber irgendwie kam es dann anders. Ich hatte in den Tagen davor ein paar sehr intensive Dates, hatte dann über die Ostertage einige Verabredungen und habe spontan beschlossen, doch frei zu machen – sogar den Ostermontag noch, hat sich einfach so ergeben.

Freie Tage sind ja so eine Sache bei dieser Arbeit. Generell bin ich nur selten mehr als 6-8 Stunden am Tag im Appartement, überarbeite mich also nicht. Andererseits ist es auch anstrengend, ständig auf Abruf zu stehen. An normalen Tagen sehe ich zu, dass ich nicht mehr als eine Stunde ins Appartement brauche, zumindest ab mittags – und dass ich dann nicht erst anfange mit Haare waschen und rasieren, sondern bis auf eine kurze Dusche und etwas MakeUp Termin-fertig bin.

Manchmal braucht es dann auch einfach Tage, die frei sind. Morgens lange schlafen, im T-Shirt auf der Couch lümmeln, mittags 1-2 Stunden in die Badewanne. Ein Buch lesen, mit meiner Familie telefonieren, schreiben, Wohnung und Schreibtisch aufräumen… einfach ruhige Tage. Wenn dann doch nachmittags mein Telefon schellt, bin ich ehrlich gesagt nicht mehr in der Stimmung noch ins Appartement zu fahren.

Häufig gönne ich mir solche Tage nicht, aber 1-2 Mal im Monat müssen sie sein, für mein inneres Gleichgewicht. Jetzt bin ich wieder hoch motiviert für Euch da!

Geschichte: Die Hängematte

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Habt Ihr alle das schöne Wochenende genossen? Meins war einfach wunderbar! Deswegen jetzt hier ein kleiner Einblick in mein Privatleben:


Halb zehn, früh für einen Sonntagmorgen. Die Luft war noch etwas kühl, aber für Anfang April war das Wetter warm und es versprach ein schöner Tag zu werden. Wir saßen uns in der Hängematte gegenüber, die Beine in der Mitte verschränkt, Kaffeetassen in den Händen. Mein rechter Fuß ruhte auf seinem Oberschenkel, den linken hatte ich zwischen seine Beine gesetzt, er lag auf dem groben Stoff der Jeans, direkt über seinem Geschlecht.

Er stellte die Tassen zur Seite und ich nutzte die Gelegenheit, den Arm auszustrecken und mich von der Wand abzustoßen. Die Hängematte begann hin und her zu schaukeln, und ich hielt sie in dieser Bewegung. Die Sonne schien mir ins Gesicht und ich legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen.

Ich öffnete die Augen wieder als er sich bewegte. Er schob sich nach vorne und legte sich über mich, sein Gesicht an meiner Brust. Zufrieden legte ich die Arme um ihn und schloss die Augen wieder, ließ uns beide von der Matte schaukeln.

Sein Körper lag schwer auf mir und durch das Schaukeln der Matte entstand Reibung. Ich begann unruhig zu werden und drückte meinen Körper gegen seinen, bis er die kleine Bewegung erwiderte. Er hob den Kopf und unsere Lippen trafen sich zu einem innigen Kuss.

Seine Lippen strichen über meinen Hals und seine Hand schob sich unter mein T-Shirt. Lustvoll stöhnend genoss ich seine Hände auf meiner Brust, dann seine Lippen an meinen Nippeln. Ich machte ein protestierendes Geräusch, als er zurückwich, und sah dann irritiert zu ihm hoch als er begann an meiner Hose zu ziehen.

Der Balkon war im ersten Stock und die Hängematte knapp über Brüstungshöhe, das alles in einer belebten Wohngegend. Ja, es war früh am Sonntagmorgen – doch von unten konnte ich immer wieder das Geräusch von Autos hören und war sicher, dass auch schon Fußgänger unterwegs waren. Andererseits…

Er zog mir die Hose über die Beine aus und ich griff zu seinem Gürtel. Mit schnellen Bewegungen öffnete ich seine Hose und zog sie etwas nach unten. Sein Schwanz sprang mir hart entgegen, und dann war er wieder über mir und drang tief in mich ein. Ich vergrub mein Gesicht an seiner Schulter, um nicht zu laut zu werden, sonst würden die Nachbarn garantiert auf uns aufmerksam.

Die Hängematte schaukelte nun nicht mehr sanft hin und her, sondern federte unter mir. Mein wohliges Stöhnen war zu lustvollem Keuchen geworden, und ich drückte das Gesicht fest in sein T-Shirt, um dies zu dämpfen. Meine Hände glitten über seinen Körper, spürten seine Anspannung und seine Lust, die sich mit meiner mischte…


Geschichten unterliegen meinem Copyright und dürfen nicht kopiert und/ oder an anderer Stelle im Internet veröffentlicht werden!

Namen

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Die wenigsten Frauen arbeiten in diesem Bereich unter ihrem richtigen Namen. Nachnamen sind eh verpönt, und auch beim Vornamen wird wild fantasiert und quasi ein zweites Ich aufgebaut. Im Privatleben bin ich die eine, bei der (Sex-)Arbeit eine ganz andere – das wird häufig sogar so ausgesprochen und erst recht so gelebt (zumindest in der Wunschvorstellung):

Zu Beginn habe ich das auch so gehalten, da war ich dann Alexia oder Janine, oder redete mir ein, dass das ja mit meinem Privatleben und meiner privaten Sexualität nichts zu tun hat, da bin ich ja eigentlich ganz anders… Nach drei Jahren und mehreren Krisen habe ich den Job an den Nagel gehängt und nur noch Tantra-Massagen gemacht, dann unter meinem richtigen Namen (war nicht die allerschlaueste Idee, aber das ist ein anderes Thema).

Als ich vor 2,5 Jahren wieder mit Sexarbeit angefangen habe, stand die Frage nach dem Namen plötzlich wieder im Raum. Jetzt einfach wieder irgendein Fantasie-Name? Fand ich doof, denn es fühlt sich für mich wirklich so an, als würde ich mich damit spalten – entweder wichtige Teile für von mir von meiner Arbeit abspalten, oder versuchen in meiner Arbeit jemand zu sein der ich eigentlich nicht bin oder sein will. Also habe ich meinen Namen einfach verkürzt, zu Tina, quasi wie ein Kosename. Viele meiner Kunden kennen mich immer noch unter meinem Taufnamen, und die meisten der Kolleginnen im Appartement reden mich auch damit an.

Seit letztem Sommer habe ich einen spirituellen Namen. Der hat in meiner Arbeit nichts zu suchen, aber viele meiner Freunde reden mich so an, was ich ganz toll finde. Jetzt habe ich also doch wieder mehrere Namen. Aber irgendwie ist es plötzlich okay, denn es ist alles ich, mit Gewichtung auf unterschiedlichen Aspekten.

Bald neue Fotos

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In der letzten Woche hatte ich endlich mal wieder ein Shooting bzw gleich zwei. Ein guter Freund von mir macht schon seit vielen Jahren meine Fotos, aber aus verschiedenen Gründen hat das in den letzten Monaten nicht so geklappt, so dass die Bilder in meinem Profil nun schon fast ein Jahr alt sind. Letzten Dienstag hatten wir endlich mal wieder Zeit für ein Shooting. Er war bei mir im Appartement und wir haben ein paar echt heiße Bilder gemacht. Sortiert sind sie noch, bei einigen muss noch das Licht nachkorrigiert werden, und dann sind sie bald online.

Samstag habe ich dann noch ein zweites Shooting gemacht, mit einem Bekannten. Eigentlich hatte ich mir da nicht viel versprochen, aber dann hat es doch riesig Spaß gemacht und war spannend. Er hat nicht nur mit einer normalen Kamera, sondern auch mit einer Infrarot-Kamera fotografiert. Das Ergebnis ist sehr mystisch, aber auch faszinierend und sexy. Allerdings wird da die Nachbearbeitung der Bilder noch ein paar Tage länger dauern.

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